28.05.2015

Gemeinsam gegen Brustkrebs

Gemeinsam gegen Brustkrebs – Holsteinisches Brustzentrum bereits zum zehnten Mal zertifiziert

Das Holsteinische Brustzentrum (HBZ) ist das größte dezentrale Brustzentrum Deutschlands.  Zehn Jahre hintereinander  erfolgreich zertifiziert. Beste Ergebnisse in der Betreuung. Interdisziplinäre Zusammenarbeit als Erfolgskonzept. Großes Lob von den Prüfern der Deutschen Krebsgesellschaft. 

Rund 65.000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich an Brustkrebs, die häufigste Krebserkrankung bei Frauen überhaupt. Die Ursachen der Erkrankung sind bisher nicht genau geklärt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben allerdings bestimmte Risikofaktoren ausgemacht, die diese Art von Krebs begünstigen. Hierzu zählen beispielswiese Übergewicht, übermäßiger Alkoholkonsum, Hormonbehandlung, eine familiäre Vorbelastung aber auch das Alter einer Frau. Mit einer gezielten Vorsorge ist ein erster wichtiger Schritt getan, um schon im frühen Stadium ein Mammakarzinom zu erkennen. Wenn es zu der schockierenden Diagnose „Brustkrebs“ kommt, bieten zertifizierte Brustzentren oft die bestmögliche Behandlung und Therapie.
Das Holsteinische Brustzentrum (HBZ) mit seinen vier zusammengeschlossenen Kliniken Westküstenklinikum Heide, imland Klinik Rendsburg, Klinikum Itzehoe und Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster ist mittlerweile das größte dezentrale Brustzentrum Deutschlands. Bereits zum zehnten Mal hintereinander hat das HBZ nun das Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft erhalten. Hierzu hat sich der Klinikverbund zum wiederholten Male einer genauen Prüfung nach dem umfangreichen Kriterienkatalog der Deutschen Krebsgesellschaft gestellt. Die Prüfer lobten vor allem die gute Vernetzung untereinander, die intensive Zusammenarbeit und die harte Arbeit, mit der alle Beteiligten sich für das Wohl der Patienten einsetzen. Die Vorteile des Zentrums liegen vor allem in der interdisziplinären Fallbesprechung. Wöchentlich findet eine sogenannte „Tumorkonferenz“ statt. Hierbei besprechen gynäkologische Onkologen, Brustoperateure, Strahlentherapeuten, Radiologen und Onkologen ortsübergreifend ausgewählte Patientenfälle. Damit beschäftigen sich mehrere Fachspezialisten mit einem Patienten und erreichen damit die beste Therapieentscheidung. Daneben gilt eine regelmäßige Erfolgs- und Ergebnisqualität als ein weiterer Basisbaustein für eine erfolgreiche Zertifizierung. „Es erfolgt eine regelmäßiger Vergleich der Zentren untereinander sowie der regelmäßiger Nachweis erfolgen muss, dass man die angesetzten Kriterien auch umgesetzt hat“, so Dr. Thomas Kunz, Chefarzt der Frauenklinik und Leiter des HBZ am Westküstenklinikum Heide. „Wichtig ist aber auch, dass wir uns um unsere Patientinnen kümmern, auch wenn sie längst nicht mehr bei und in Behandlung sind“, so Dr. Thomas Kunz. „Denn hiermit können wir auch noch nach Jahren festhalten, wie es der Patientin heute geht und ob es noch Entwicklungsmöglichkeiten für uns gibt.“
Die guten Ergebnisse der aktuell durchgeführten Patientenbefragung bestätigen den   bisher beschrittenen Weg. „Die Zufriedenheit unserer Patientinnen  liegt bei der Auswertung der Befragung bei 98,2 Prozent. Die befragten Patientinnen würden uns bei Brustkrebserkrankungen weiterempfehlen“, sagt Dr. Thomas Kunz. Ein Ergebnis, auf das er stolz ist.

Dr. med. Thomas Kunz, Chefarzt der Frauenklinik und Leiter des HBZ am Westküstenklinikum Heide, im Gespräch mit einer Patientin. (Foto: WKK)

Dr. med. Thomas Kunz, Chefarzt der Frauenklinik und Leiter des HBZ am Westküstenklinikum Heide, im Gespräch mit einer Patientin. (Foto: WKK)

Dr. med. Thomas Kunz, Chefarzt der Frauenklinik und Leiter des HBZ am Westküstenklinikum Heide, im Gespräch mit einer Patientin. (Foto: WKK)