Ausbildung

Die Medizin-Manager*innen

Medizinische*r Fachangestellte*r

Medizinische Fachangestellte sind unverzichtbare Assistenten*innen der Ärzte.

Medizinische Fachangestellte, kurz MFA, sorgen für einen reibungslosen Stations- und Praxisbetrieb in Krankenhäusern und Arztpraxen. Sie arbeiten einerseits am Empfangsschalter und übernehmen hier organisatorische und verwaltungstechnische Tätigkeiten. Sie begrüßen die Patienten und nehmen ihre persönlichen Daten auf. Sie sind für die Verwaltung der Behandlungsunterlagen und Pflege der Patientenakten verantwortlich, behalten die Übersicht über Termine, Rechnungen, Zahlungen und Medikamente.

Auf der anderen Seite gehören auch medizinische Aufgaben zum vielseitigen Berufsbild der MFA. Sie bereiten zum Beispiel die Patienten und den Behandlungsraum vor und assistieren dem Arzt oder der Ärztin während der Untersuchung oder Behandlung. Dafür legen sie alle benötigten Geräte und Instrumente bereit und sind im Anschluss für deren Sterilisation verantwortlich. Außerdem legen Medizinische Fachangestellte Verbände an, geben Spritzen, messen den Blutdruck und nehmen Blut ab. Nicht zuletzt führen sie Laborarbeiten durch und achten auf die Einhaltung der Hygiene.

Informationen auf einen Blick

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Schulabschluss: Mittlerer Schulabschluss
  • Ausbildungsvergütung: Auf Anfrage
  • Bewerbungsfrist: Keine
  • Ausbildungsbeginn: 01.08.2020
  • Freie Plätze: 5
Details zur Ausbildung

Für den Beruf brauchen Bewerberinnen und Bewerber einen sehr guten Ersten allgemeinbildenden Abschluss oder einen guten Mittleren Bildungsabschluss. Wer außerdem nicht nur in Deutsch und Mathematik, sondern auch in Biologie und Chemie gute Schulleistungen vorweisen kann, hat gute Chancen bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz.

Die Ausbildung dauert drei Jahre. An zwei Tagen in der Woche findet die theoretische Ausbildung in der Berufsschule statt. An den übrigen Tagen erfolgt die praktische Ausbildung in den Stationen und Ambulanzen der Westküstenkliniken oder in den Fachpraxen der medizinischen Versorgungszentren. Medizinische Fachangestellte lernen in ihrer Ausbildungszeit eine Vielzahl interessanter Stationen und Fachabteilungen wie die Kinderstation, Gynäkologie, Notaufnahme oder Neurologie kennen. Theoriephasen und Praxiseinsätze ergänzen sich gegenseitig und befähigen die angehenden Fachangestellten, eigenständig Aufgaben zu übernehmen.

Die Berufsschule bereitet die Auszubildenden auch auf die Zwischen- und Abschlussprüfung vor. Diese gliedert sich in einen praktischen und einen theoretischen Teil. Wer sie besteht, ist ganz offiziell Medizinische*r Fachangestellte*r.

Der Beruf bietet von Beginn an abwechslungsreiche Tätigkeiten. Außerdem stimmen nach dem Ausbildungsabschluss auch die Perspektiven. Egal ob beim Hausarzt, Fachmediziner, im Krankenhaus oder in einer Spezialklinik: für Medizinische Fachangestellte gibt es zahlreiche potentielle Arbeitgeber.

Darüber hinaus gibt es ein breites Spektrum an Spezialisierungsmaßnahmen. MFA können sich beispielsweise in den Bereichen Ambulantes Operieren, Dialyse, Ernährungsmedizin, Gastroenterologische Endoskopie, Hygienemanagement, Onkologie, Pneumologie oder Qualitätsmanagement spezialisieren.

Wer eine Karriere in einer Führungsposition anstrebt, kann sich zum Beispiel zum/zur Betriebswirt*in für Management im Gesundheitswesen oder zum/zur Fachwirt*in für ambulante medizinische Versorgung weiterbilden. Mit entsprechender Vorbildung kann im Anschluss an die Ausbildung auch ein Hochschulstudium angeschlossen werden. Studiengänge wie Medizin, Pharmazie oder Public Health bieten beste Karrierechancen.

Ihre Ansprechpartner

Czekalla
Leitung Medizinische Fachangestellte
Bianca Czekalla
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Voß
Ausbildungsmarketing
Birgit Voß
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