Zentren

Mehr Luft zum Leben

Das Lungenzentrum im WKK

Im Lungenzentrum der Westküstenkliniken werden gut- und bösartige Erkrankungen von Brustkorb, Lunge und Mittelfellraum (Mediastinum) sowie Atmungsstörungen und Allergien behandelt.

Da die Zahl der Menschen mit Atemwegserkrankungen stetig zunimmt, haben wir unsere Kompetenz unter einem Dach gebündelt: So arbeiten für unser Zentrum
Fachärzte aus den Bereichen Lungen- und Bronchialheilkunde, Beatmungsmedizin, Thoraxchirurgie und Onkologie sowie Atmungstherapeuten, speziell ausgebildete Pflegefachkräfte und Krankengymnasten Hand in Hand. Dadurch können wir unseren Patientinnen und Patienten eine optimale, auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Versorgung anbieten.  

In wöchentlichen Konferenzen werden alle Fälle beraten und für den Patienten ein individuelles Behandlungskonzept erarbeitet. Dabei reichen die Möglichkeiten von der konservativen Therapie mit Medikamenten über moderne endoskopische Verfahren wie Bronchoskopie, endoskopische Lungenvolumenreduktion oder Thorakoskopien bis hin zur operativen Therapie der Lunge.

Sollte ein operativer Eingriff notwendig werden, setzen wir in den Westküstenkliniken auf minimalinvasive und dadurch sehr schonende Verfahren. Drei kleine Schnitte im Oberkörper genügen, um die Instrumente einzuführen und die Operation vorzunehmen. Der Blutverlust ist dabei minimal und die Patienten werden in der Regel schon nach einer Woche wieder aus der Klinik entlassen.

Unsere Behandlungsgebiete

  • Asthma, COPD, Emphysem, Pneumonie, Lungenfibrose, pulmonal arterielle Hypertonie
  • Tumoren des Brustkorbs, der Lunge und des Mediastinums
  • Atemstörungen in Folge neuromuskulärer Erkrankungen / Beatmungstherapie
  • Allergische Erkrankungen, Hyposensibilisierung
  • Diagnostik/Therapie schlafbezogener Erkrankungen
  • Entwöhnung langzeitbeatmeter Patienten vom Beatmungsgerät
  • Begutachtung berufsbedingter Erkrankung des Thorax
  • Palliativmedizinische Versorgung, Überleitung in ambulante Palliativmedizin

Unsere Schwerpunkte

Allergologie ist Detektivarbeit. Nicht selten haben lange Zeit bestehende Beschwerden und lästige Symptome eine Allergie als Ursache. Dies herauszufinden, ist oftmals schwierig und zeitaufwändig. Dazu führen wir eine umfangreiche Amnamese sowie ggfs. auch Blut- und Haut- und Lungenfunktionstests durch. In besonderen Fällen, kommmen wir auch zu Ihnen nach Hause oder an den Arbeitsplatz, um die Quelle für die Beschwerden aufzuspüren.

Eine lebensgefährliche Form der Alllergie ist die Bienen- und Wespengiftallergie. Als einzige Klinik an der schleswig-holsteinischen Westküste bieten wir eine Hyposensibilisierungs-Behandlung unter stationären Bedingungen an. Hierdurch sind die Patienten im Falle eines Stiches weitgehend geschützt.

Des Weiteren führen wir die Diagnostik und Begutachtung berufsbedingter allergischer Erkrankungen durch.

Wir bieten ein umfassendes Leistungsspektrum zur Diagnostik und Therapie von Asthma inklusive allergologischer Diagnostik an. Die Therapie erfolgt nach neuesten wissenschaftlichen Standards unter anderem mit Einsatz von Anti-IgE- und Anti-IL5-Wirkstoffen. Es erfolgt eine individualisierte Inhalationsschulung mit Anleitung zur Selbsttestung (Peak-Flow-Messungen), um dem Patienten eine selbstständige Therapiesteuerung zu ermöglichen.  

COPD kürzt den englischen Begriff "chronic obstructive pulmonary disease" ab. Übersetzt bezeichnet dieser eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung. Das Wort „obstruktiv“ meint eine Verengung der Atemwege.

Die Diagnostik und Therapie wird unterstützt durch ausgebildete Atmungs- und Physiotherapeuten, welche sich Zeit nehmen, auf die individuellen Probleme der Patienten einzugehen. Dazu zählen Inhalationsschulung und Beratung ebenso wie die Sekretmobilisation und Einleitung einer nichtinvasiven intermittierenden Beatmungstherapie. Ziel ist die Mobilisation und Aktivierung der Atemmuskulatur, um dem Patienten wieder eine aktive Teilnahme am Alltag zu ermöglichen.

Hierzu finden auch gruppentherapeutische Angebote statt. 

Emphysem ist die krankhafte Überbähung, wodurch die Betroffenen nicht mehr vollständig ausatmen können und dadurch auch erhebliche Probleme beim Einatmen haben. Die Betroffenen werden kurzatmig.

Durch das endoskopische Einsetzen so genannter Ventil-Stents kann das Volumen der Lunge reduziert und für die Patientinnen und Patienten eine deutliche Verbesserung der Atmung und körperlichen Leistungsfähigkeit erreicht werden. 

Bei Patienten, für die eine endoskopische Lungenvolumenreduktion nicht möglich ist, bieten wir in unserem Lungenzentrum eine operative Reduktion des Lungenvolumens an. Diese erfolgt in der Regel in minimalinvasiver Technik (Knopflochschirurgie) , wodurch die Komplikationsrate und die Verweildauer im Krankenhaus deutlich reduziert werden kann.

Um die optimale Therapie festlegen zu können, werden alle Patienten in der regelmäßig stattfinden Lungenkonferenz von unserem interdisziplinären Team besprochen.  

Bei der Behandlung von Lungenkrebs arbeiten in unserem Lungenzentrum Experten verschiedener Fachrichtungen Hand in Hand zusammen. Bei der Diagnostik hat die Abteilung für Pneumologie Zugriff auf alle aktuell verfügbaren Techniken - angefangen bei der Bronchoskopie inkl. starre Bronchoskopie, Endobronchialer Ultarschall über Kryotherapie, APC bis hin zu Tumorabtragungen und Stentimplantationen.

Nach erfolgter Diagnostik werden alle Krankheitsfälle in der interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen und für jeden Patienten eine individualisierte Behandlung festgelegt, welche entweder bei den Strahlentherapeuten, den Onkologen oder Thoraxchirurgen im Hause erfolgt. Dabei orientieren wir uns an den aktuellen Leitlinien der Fachgesellschaften.

Die operativen Therapien erfolgen vorwiegend minimalinvasiv (Knopflochtechnik), wodurch die Komplikationsrate und die Verweildauer im Krankenhaus deutlich reduziert werden kann.

Eine Lungenentzündung (Pneumonien) ist eine schwere, sehr ernstzunehmende Krankheit. Entscheidend ist der rasche Beginn der Antibiotika-Therapie und die engmaschige Überwachung der Patienten im Behandlungsverlauf, um rechtzeitig auf eine Verschlechterung zu reagieren. 

Wir in den Westküstenkliniken haben Strukturen geschaffen, um Pneumonien frühzeitig zu erkennen und die entsprechende Behandlung unverzüglich einzuleiten. Dadurch sowie durch rechtzeitige Kontrollen und der erfolgreichen Teilnahme an Qualitätssicherheitsmaßnahmen ist die Therapie verbessert und die Krankheitsdauer verkürzt.

Gerade bei älteren Menschen führt eine Pneumonie zu einer nachhaltigen Verschlechterung des Allgemeinzustandes auch nach erfolgreicher Behandlung. Um die Betroffenen nach der Akutbehandlung wieder auf ihren Alltag vorzubereiten, arbeiten wir eng mit der Klinik für Frührehabilitation und Geriatrie zusammen. Hier wird durch Physio- und Atemtherapie eine Stärkung des Allgemeinzustandes bewirkt.   

Die Schlafapnoe ist die bekannteste schlafbezogene Erkrankung. Sie kann bereits sehr gut ambulant diagnostiziert und behandelt werden.

Im Schlaflabor des Lungenzentrums der Westküstenkliniken widmen wir uns in erster Linie der stationären Diagnostik und Therapie schlafbezogener Erkrankungen wie beispielsweise Insomnie und Parasomnie. Um die Patienten optimal zu behandeln, werden die Betroffenen von einem interdisziplinären Team aus Schlafmedizinern, Pneumologen, Neurologen, Psychiatern und ggfs. Pädiatern versorgt.

Unser Team
Freyer
Leitender Arzt Lungenzentrum
Dr. med. Christian Freyer

Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Pneumologie

Internistische Intensivmedizin, Schlafmedizin, ärztliches Qualitätsmanagement

 

ärztliches Qualitätsmanagement

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Schlöricke
Chefarzt
Prof. Dr. med. Erik Schlöricke

Facharzt für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie

Proktologie

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Rußwurm
Leitender Oberarzt
Dr. med. Georg Rußwurm

Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie

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