Endoprothetikzentrum

Gut zu wissen

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Häufig wird eine Endoprothese eingesetzt, wenn der Patient im fortgeschrittenen Alter ist oder seit langer Zeit an Gelenkproblemen leiden, dauerhaft Schmerzen hat und eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität verspürt. Doch ebenso ist ein künstliches Gelenk sinnvoll, wenn Sie einen gelenknahen Bruch an Oberarm, Knie oder Hüfte erlitten haben. Entscheidend sind stets die Ergebnisse einer eingehenden Untersuchung.

In den meisten Fällen kann ein Allgemeinmediziner – also meistens Ihr Hausarzt – aufgrund seiner Erfahrung eine Diagnose stellen und weitere Schritte veranlassen. In weniger eindeutigen Fällen wird er Sie zu einem Facharzt überweisen.

Zumeist deckt bereits eine Röntgenuntersuchung eine Knochenverletzung oder eine Arthrose (Gelenkverschleiß) auf. Vereinzelt kann eine Kernspintomografie oder auch eine 3-Phasen-Szintigrafie sinnvoll sein. Diese Untersuchungen werden vom Haus- oder Facharzt veranlasst.

Sollten Sie privat versichert sein, so können Sie bereits zur Durchführung von Röntgen- oder MRT-Untersuchungen zu uns kommen. Sind Sie gesetzlich versichert, überprüfen wir die OP-Indikation auf Überweisung, wenn Sie bereits Bilder von den o. g. Untersuchungen mitbringen.

Privatpatienten können bei uns ambulant weiterbehandelt werden, in der Regel übernimmt dies jedoch der Haus- oder Facharzt. Für eine gewisse Zeit ist es nach endoprothetischen Eingriffen sinnvoll, Physiotherapie, Lymphdrainage oder Bewegungsbäder auch nach einer Rehabilitation durchzuführen. Die Notwendigkeit ist hier von Fall zu Fall zu entscheiden.