28.10.2013

Vortrag über das Thema "Zwangsstörungen"

Heide - Sieben Mal den Türknopf anfassen, ständig an den Tod des Ehemannes denken, permanentes Händewaschen - die Zahl der verschiedenen Zwangsstörungen ist groß. Allein in Deutschland leidet etwa eine Million Menschen darunter, aber nur rund zehn Prozent der Betroffenen lassen sich behandeln. Auf einem Vortragsabend am Montag, 4. November, geht Dr. Andreas Haase, Leitender Oberarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Westküstenklinikum Heide, auf die Probleme ein.
Bei einer Zwangserkrankung ist der Leidensdruck für den Betroffenen und dessen Umfeld oft sehr hoch. Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen sind zeitraubend, bestimmen mehr und mehr den Tagesablauf und verursachen häufig Angst. Der Betroffene kann sich ohne Hilfe nur selten oder unvollständig gegen die immer wiederkehrenden Zwänge wehren.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und das Thema zu diskutieren. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Bildungszentrum des WKK, Raum 0.20. Der Eintritt ist frei. Der letzte Vortrag der Reihe in diesem Jahr findet am 2. Dezember statt und be-handelt das Thema "Essstörungen".