26.07.2013

Renommierter Lungenchirurg operiert im Westküstenklinikum

Heide - Das Westküstenklinikum Heide baut den Bereich der Lungenchirurgie weiter aus. Mit Prof. Dr. Peter Kujath konnte ein weiterer Operateur und renommierter Thoraxchirurg gewonnen werden, der über große Erfahrung verfügt und das Team der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie vor allem bei schwierigen Fällen unterstützen wird. "Wir freuen uns einen so angesehenen Kollegen in unseren Reihen zu wissen. Damit stoßen wir in diesen Spezialfach der Chirurgie in einen ‚High-Excellence-Bereich' vor und können noch mehr Leistungen wohnortnah anbieten", erläutert Chefarzt Dr. Marc Olaf Liedke. An der schleswig-holsteinischen Nordseeküste sei dieses Angebot einzigartig.

Obwohl Prof. Kujath eine ganze Reihe von Angeboten, auch aus dem Ausland vorliegt, hat er sich entschlossen, ans Westküstenklinikum zu kommen und dort zeitweise zu arbeiten. Einer der Gründe liegt darin, dass er bereits am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, eng mit  PD Dr. Erik Schlöricke, dem jetzigen Leitenden Oberarzt der Heider Klinik, zusammengearbeitet hat. "Außerdem habe ich ein Herz für die Westküste. Schließlich stamme ich aus Itzehoe und einer meiner Großväter kommt aus Tönning", erklärt der bekannte Mediziner, der auch weiterhin wissenschaftlich an der Universität in Lübeck tätig sein wird. Er freue sich über die Entwicklung, die das Westküstenklinikum vom einstigen Kreiskrankenhaus zu dem jetzigen modernen medizischen Zentrum genommen habe.

In Heide wird sich Prof. Kujath unter anderem um die operative Behandlung von Patienten mit Lungenkrebs kümmern und auch bei vielen anderen Fällen beratend zur Verfügung stehen. Immerhin gilt das Bronchialkarzinom in Schleswig-Holstein als häufigste Krebserkrankung beim Mann. Auch innerhalb des Traumazentrums am Westküstenklinikum Heide - also bei schweren und schwersten Verletzungen zum Beispiel durch Unfälle - ist die Erfahrung des Chirurgen gefragt.

Neben der Behandlung von Patienten misst Prof. Kujath der Weiterbildung von jungen Ärzten eine besonders große Bedeutung zu. "In diesem Rahmen werden die Assistenzärzte ganz wesentlich von der großen Erfahrung profitieren", ist sich PD Dr. Schlöricke sicher. Damit werde auch die Attraktivität der Klinik für den Medizinernachwuchs gesteigert.

Prof. Dr. Peter Kujath wurde 1946 geboren. Nach dem Medizinstudium war er ab 1978 am Universitätsklinikum Würzburg tägig, bevor er 1990 als Oberarzt und Leiter der Thoraxchirurgie nach Lübeck wechselte. Er ist Träger der Johann Lukas Schönlein-Plakette, die ihm von der Deutschen Mykologische Gesellschaft in Anerkennung der außerordentlichen Arbeiten Kujaths bei der Erforschung und Behandlung von Mykosen (Infektionskrankheiten durch Pilze) in der Abdominal- und Thoraxchirurgie verliehen wurde.

Freuen sich über die Zusammenarbeit (v. li.): Dr. Marc Olaf Liedke, Chefarzt der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie, Prof. Dr. Peter Kujath, Leitender Oberarzt PD Dr. Erik Schlöricke. (Foto: WKK/Kienitz)

Freuen sich über die Zusammenarbeit (v. li.): Dr. Marc Olaf Liedke, Chefarzt der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie, Prof. Dr. Peter Kujath, Leitender Oberarzt PD Dr. Erik Schlöricke. (Foto: WKK/Kienitz)

Freuen sich über die Zusammenarbeit (v. li.): Dr. Marc Olaf Liedke, Chefarzt der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie, Prof. Dr. Peter Kujath, Leitender Oberarzt PD Dr. Erik Schlöricke. (Foto: WKK/Kienitz)