Die Westküstenkliniken (WKK) in Heide haben im vergangenen Jahr eine neue Höchstmarke bei der Luftrettung erreicht: Insgesamt 555 Mal setzten Rettungshubschrauber auf dem Landeplatz des Schwerpunktversorgers auf. Dies entspricht einer Steigerung um 125 Landungen im Vergleich zum Vorjahr 2024.
„Dieser deutliche Anstieg unterstreicht die zentrale Bedeutung der Westküstenkliniken für die Notfallversorgung an der gesamten schleswig-holsteinischen Westküste“, erklärt Prof. Dr. Johann Hagenah, Ärztlicher Direktor der Westküstenkliniken in Heide und Chefarzt der überregionalen Stroke Unit. „Besonders die hohe Zahl an Einsätzen von den Inseln verdeutlicht, dass wir als Schwerpunktversorger für die Menschen im Westen des Landes unverzichtbar sind.“
259 Mal hoben Helikopter von Helgoland oder den nordfriesischen Inseln mit Notfallpatienten an Bord Richtung Heide ab. Spitzenreiter waren dabei Föhr mit 61 und Sylt mit 57 Krankentransporten aus der Luft.
Saisonal betrachtet bildeten das Frühjahr und der Sommer die Einsatzschwerpunkte. Allein im Mai verzeichnete die Klinik 69 Landungen. Doch auch im Winter blieb die Frequenz hoch: Mit 28 Anflügen im Januar und 33 im Dezember ebbten die Flüge auch in der dunklen Jahreszeit nicht ab.
Neben der DRF Luftrettung (DRF), brachte der ADAC und Northern Helikopter Patienten. Aber auch die Bundeswehr landeten 19 Mal in Heide.
Häufig brachten die Hubschrauber Schwerverletzte, die im überregionalen Traumazentrum versorgt werden mussten. Das Traumazentrum der Westküstenkliniken ist eines von vier Zentren der höchsten Versorgungsstufe in Schleswig-Holstein. Dessen Leiter, Privatdozent Dr. Jakob Nüchtern, freut sich daher über das hohe Vertrauen, das die Besatzung der Rettungshubschrauber dem Team des Traumazentrums entgegenbringen.
„Die hohe und jetzt noch einmal gestiegene Zahl der Anflüge ist ein Zeichen für das Vertrauen in unsere Arbeit hier im Traumazentrum. Die Retter auf den Helikoptern wissen ihre Patienten bei uns gut versorgt“, sagt Dr. Jakob Nüchtern.

