Operation Teamwork!
Deine Ausbildung zur/zum Operationstechnischen Assistent*in
Operationstechnische Assistent*innen sind für den Erfolg einer Operation so unverzichtbar wie ein/e gute/r Chirurg*in.
Jede Operation gelingt nur im Team. Gemeinsam mit Chirurg*innen, Anästhesist*innen, Anästhesietechnischen Assistent*innen sowie dem OP-Pflegepersonal sorgen Operationstechnische Assistent*innen für den reibungslosen Ablauf bei einer Operation.
OTA, wie Operationstechnische Assistent*innen abgekürzt genannt werden, bereiten den Operationssaal vor, betreuen Patient*innen vor und nach dem Eingriff und assistieren den Ärzt*innen während der oft mehrstündigen Operationen. Dabei reichen sie die benötigten Instrumente an und legen Materialien bereit. Im Anschluss kümmern sie sich um die Wiederaufbereitung der Instrumente, führen eigenverantwortlich Hygienemaßnahmen im Operationssaal durch und füllen die Materialbestände auf. Auch die Wartung der medizinischen Apparate und die Dokumentation von Eingriffen fallen in ihr vielseitiges Aufgabenspektrum.
Zusätzlich zu der verantwortungsvollen Tätigkeit in den Operationssälen kommen Operationstechnische Assistent*innen in der Anästhesie, im Herzkatheterlabor, in der zentralen Patientenversorgung und den Ambulanzen zum Einsatz.
Schulabschluss
Mindestens ein Mittlerer Schulabschluss (MSA) oder höher
Gesundheitliche Eignung
Nachweis über erforderliche Impfungen, insbesondere gegen Masern sowie Hepatitis. Du wirst am Anfang der Ausbildung einmal dem Betriebsarzt vorgestellt.
Sprachkenntnisse
Deutschkenntnisse auf mindestens Niveau B2
Pflichtpraktikum
Du benötigst ein Pflichtpraktikum von mindestens zwei Wochen
Bewerber*innen aus dem Ausland
Bei Bewerbungen aus dem Ausland werden Anerkennungsurkunden zu den Zeugnissen Zertifikate benötigt.
Die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistent*innen umfasst praktische und theoretische Einsätze in verschiedenen Bereichen:
Praktische Ausbildung
2100 Stunden theoretischen Unterricht
2500 Stunden praktische Ausbildung
Praxisanleiterstunden
Mindestens 10 % der Einsatzzeit (ca. 250 Std. bei 2500 Std. Einsatz) zur gezielten Anleitung durch erfahrene Praxisanleiter
Einsatzgebiete / Abteilungen
Unfallchirurgie und Orthopädie
Viszeral -Thorax- und Gefäßchirurgie
Neurochirurgie
Gynäkologie
Ambulantes Operieren
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
AEMP (Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte)
Endoskopie
Zentrale Patientenversorgung und chirurgische Ambulanz
Anästhesie
Pflegepraktikum
Arbeitszeiten
Ab dem zweiten Ausbildungsdrittel hat die oder der Auszubildende in der praktischen Ausbildung mindestens 80 Stunden Nachtarbeit (Volldienst oder Bereitschaftsdienst) unter unmittelbarer Aufsicht zu absolvieren.
Dein Ausbildungsvertrag läuft über den Tarifvertrag TVöD-A (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst, Pflegebereich)
Vergütung
1. Ausbildungsjahr: 1.490,69 € / Monat
2. Ausbildungsjahr: 1.552,07 € / Monat
3. Ausbildungsjahr: 1.653,38 € / Monat
Zusatzleistungen & Zulagen
Schicht- und Bereitschaftsdienstzulagen
Jahressonderzahlung
Urlaub
Es stehen 30 Urlaubstage zur freien Verfügung, die in den praktischen Einsätzen genommen werden können.
Der theoretische Teil der Ausbildung findet am Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen in der Schule für Operationstechnische Assistent statt.
Unterrichtsform
Blockunterricht
Lerninhalte & Unterrichtsfächer
Insgesamt werden 10 verschiedene Module unterrichtet.
Hier einige Beispiele dazu:
Modul 1: Organisatorische Rahmenbedingungen der Ausbildung
Modul 2: Ressourcenorientiert in Systemen denken und reflektiert entscheiden
Modul 5: Operationstechnisch in komplexen beruflichen Anforderungssituationen prozessorientiert und eigenverantwortlich handeln
Modul 10: Hygienische Arbeitsweisen umfassend beherrschen und beachten
Abschlussprüfungen
Die staatliche Prüfung besteht aus
1. einem schriftlichen Teil,
2. einem mündlichen Teil und
3. einem praktischen Teil.
Zwischenprüfungen
Leistungsnachweise während der Ausbildung
Klausuren
Gruppenarbeiten
Schriftliche Arbeiten
Praktische Anleitungen
Mündliche Überprüfungen
Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
Nach Abschluss der Ausbildung stehen zahlreiche Spezialisierungen offen, zum Beispiel:
Hygienebeauftragter
Medizinproduktebeauftragter
Praxisanleitung für Auszubildende
Teamleitung
Weitere Fachfortbildungen je nach Interesse und Bedarf
Einsatzgebiete nach der Ausbildung
Zentral OP‘s
Ambulante OP‘s
NotaufnahmeEndoskopie
HKL
AEMP
Firmenfitness: Zugang zu Fitnessangeboten des Arbeitgebers und zu HanseFit
Bikeleasing: Möglichkeit, ein Dienstfahrrad zu leasen
Schichtzulagen: Finanzielle Anerkennung für Arbeit in Früh-, Spät- oder Nachtschichten
Vermögenswirksame Leistungen (VWL): Zusätzliche Sparleistungen durch den Arbeitgeber
Jahressonderzahlung: im November 90% des den Auszubildenden in den Kalendermonaten August, September und Oktober durchschnittlich gezahlten Entgelts
Bewerbung einreichen
Formular vollständig ausfüllen und absenden
Kontakt & Einladung
Die Bereichsleitung für OP und Anästhesie Denise Oppermann und die Stationsleitung der Anästhesiepflege Barbara Hug melden sich zur Einladung zum Vorstellungsgespräch bei dir.
Vorstellungsgespräche
Das Vorstellungsgespräch findet nach Terminabsprache statt.
Benötigte Unterlagen
Lebenslauf, letztes Schulzeugnis, Praktikumsbescheinigung (falls bereits vorhanden), wenn notwendig Nachweis der Sprachzertifikate
Einstellung nach Zusage
Nach positivem Abschluss des Vorstellungsgesprächs und einem Praktikum erfolgt die offizielle Einstellung in die Ausbildung
Ausbildungsmarketing und Unternehmenskommunikation
E-Mail schreiben
