Hygiene

Coronavirus

Informationen zu SARS-CoV-2

Der Kreis Dithmarschen hat aktuell den Warnwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner*innen in den zurückliegenden sieben Tagen überschritten. Auch die Zahl der Patient*innen, die mit oder wegen des Coronavirus in den Westküstenkliniken behandelt werden müssen, ist gestiegen. Wir haben daher eine Station zu einem COVID-Bereich umgewandelt und  für die Neuaufnahmen von Patient*innen, die keine Corona-Infektion haben, gesperrt. Außerdem haben wir angesichts der steigenden Infektionszahlen in anderen Regionen die OP-Kapazitäten reduziert und überprüfen jeden Eingriff darauf, ob er verschoben werden kann.

Unseren unverändert strengen Besucherreglungen bleiben dagegen bestehen, so dass jede Patientin oder jeder Patient weiterhin eine Person benennen darf, die über den Aufenthalt einmal täglich für eine Stunde zu Besuch kommen darf. Partiell kann es aber für einzelne Bereiche zeitweise zu Einschränkungen kommen. Alle Informationen dazu finden Sie auf dieser Seite. 

Nichtsdestotrotz sind wir alle gefordert, durch unser eigenes Verhalten, den Anstieg der Fallzahlen wieder zu bremsen. Daher haben wir folgende Bitte an Sie: Sollten auch Sie den begründeten Verdacht haben, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben, bitten wir Sie darum, nicht eigentständig die Klinik in Heide oder Brunsbüttel aufzusuchen. Bitte nehmen Sie zunächst Kontakt mit ihrem Hausarzt auf. Außerhalb der Praxisöffnungszeiten hilft Ihnen der Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117 weiter. Ihr Hausarzt oder die Kassenärztlichen Vereinigung entscheiden dann ggfs. in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt über das weitere Vorgehen.

Außerdem bitten wir Sie, auf nicht notwendige Besuche im Krankenhaus beispielsweise bei kurzen Liegezeiten bei geplanten Eingriffen zu verzichten und ggfs. Videosysteme für den Kontakt mit Ihren Angehörigen oder Freunden zu nutzen. 

Auf dieser Seite haben wir für Sie alle  wichtigen Informationen zum Coronavirus und die für die Westküstenkliniken geltenden Bestimmungen zusammengefasst oder als Download zur Verfügung gestellt. 

(Stand 05.01.2020, 10.30 Uhr)

Wir führen nur im Auftrag des Gesundheitsamtes und in begrenztem Umfang ambulant Corona-Tests bei symptomfreien Personen durch. Die Termine werden durch das Gesundheitsamt des Kreises Dithmarschen vergeben. 

Kommen Sie bitte in keinem Fall ohne Terminabsprache oder gar mit Krankheitssymptomen in die Klinik. 

Die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein und das Deutsche Rote Kreuz Schleswig-Holstein richten landesweit Corona-Testzentren ein, um die Testkapazitäten für die Wintersaison sicherzustellen und die niedergelassene Ärzteschaft zu entlasten. Das Testzentrum in Heide hat bereits am Montag, 26. Oktober 2020, seinen Betrieb aufgenommen und wird voraussichtlich bis zum 31. März 2021 bestehen bleiben.

Das Corona-Testzentrum in Heide hat täglich (auch an Sonn- und Feiertagen) von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Testen lassen können sich Betroffene, die vom Kreis-Gesundheitsamt aufgefordert wurden und einen persönlichen Code erhalten haben. Getestet werden außerdem Personen, die über eine Arztpraxis zugewiesen wurden und ein unterschriebenes Formular des behandelnden Arztes bzw. der behandelnden Ärztin vorlegen können. Auch werden Reiserückkehrer*innen aus dem Ausland getestet. Spontantests sind vor Ort nicht möglich.

Medizinisches Fachpersonal des DRK nimmt die Abstriche bei den Personen vor, die getestet werden sollen. Es findet am Testzentrum keine Behandlung statt. Das Corona-Testzentrum ist als Drive-Through-Anlage angelegt. Somit kann das Zentrum mit dem Auto nach der Einbahnstraßenregelung an- und abgefahren werden.

Die Westküstenkliniken haben bereits 400 Mitarbeitende (Stand 4.1.21) im eigenen Impfzentrum gegen COVID-19 geimpft.

Bevorrechtigt sind bislang alle Mitarbeitenden, die aufgrund Ihrer Tätigkeit in Bereichen wie der Infektionsstation, der Notaufnahme oder Intensivstation einem erhöhten Risiko für eine Corona-Infektion ausgesetzt sind. Außerdem wurden auch die Mitarbeitenden geimpft, die sich um besonders vulnerable Patientengruppen kümmern. 

Da seitens der Landesregierung die Krankenhäuser, die für eine Versorgung von Corona-Patient*innen vorgesehen, zuerst beliefert, konnten noch keine Impfungen in Brunsbüttel durchgeführt werden.    

Stationäre oder ambulante Patient*innen werden nicht geimpft. Auch bieten wir keine Impftermine für Externe an.      

Seit dem 1. Mai führen wir bei allen Patient*innen, die als Notfall oder für eine geplante Behandlung in die Westküstenkliniken kommen, vor bzw. bei der Aufnahme einen Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 mittels eines Nasen-Rachen-Abstrichs durch.

Zusätzlich wenden wir in bestimmten Situationen seit Anfang November auch Antigen-Tests an. Bei diesen werden im Gegensatz zur PCR-Untersuchung keine Erbgut-Informationen sondern nur die Eiweiß-Bestandteile des SARS-CoV-2 nachgewiesen. Das Ergebnis liegt in der Regel nach wenigen Minuten vor, während für die Polymerase Kettenreaktion (Polymerase Chain Reaction)  mehrere Stunden benötigt werden.

Daher werden die Tests ab sofort in den Westküstenkliniken vor allem zu einer schnellen Vorabklärung in der Notaufnahme oder bei Verdachtsfällen, die sich im Laufe des Aufenthalts ergeben, eingesetzt. Da die Antigen-Tests ungenauer als die PCR sind, wird aber jedes Ergebnis immer durch einen parallel laufenden PCR-Test validiert.

 

 

Mit dem Screening wollen wir dem unerkannten Eintrag des Coronavirus in die Kliniken vorbeugen, Infizierte ohne Symptome frühzeitig erkennen und dadurch Patient*innen wie Mitarbeiter*innen so gut es geht vor einer Ansteckung schützen.  

Nein. Ein Screening dient nicht dazu, einen begründeten Verdacht auszuräumen sondern ansonsten unentdeckt gebliebene Infizierte frühzeitig zu erkennen. Daher ist eine Isolation anders als bei Patient*innen mit einem begründeten Infektionsverdacht nicht notwendig.

Ein begründeter Verdacht liegt dann vor, wenn Patient*innen Symptome wie Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen oder ähnliches zeigen. In diesen Fällen werden die Patient*innen bis zum Vorliegen eines negativen Abstrichergebnisses isoliert.

Eine Isolation stellt zudem immer auch eine Belastung für Patient*innen dar, weswegen sie wenn möglich vermieden wird. 

Die Westküstenkliniken haben ihre Mitarbeiter*innen mit Beginn der Coronavirus-Pandemie dazu aufgerufen, sich auch bei milden Erkältungssymptomen testen zu machen. Bis dato haben wir im Rahmen von Kontaktpersonen-Ermittlungen und Kontrolltestungen mehr als 2000 Abstriche bei Mitarbeiter*innen durchgeführt. Etwa 30 Mitarbeiter*innen wurden dabei seit Anfang April positiv getestet. Viele von Ihnen sind bereits wieder genesen und zurück im Dienst. 

Auf Grundlage der gesetzlichen Vorschriften haben wir folgende Regelungen für den Besuch unserer Kliniken in Brunsbüttel und Heide erarbeitet.

• Patient*innen dürfen grundsätzlich einmal am Tag für maximal eine Stunde oder zweimal am Tag für jeweils eine halbe Stunde eine namentlich benannte Person als Besuch empfangen. Diese Person muss volljährig sein.

Patient*innen, die an COVID-19 erkrankt sind oder bei denen der Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht, dürfen keinen Besuch empfangen.

Über Ausnahmen von diesen Regeln entscheidet in Härtefällen ein*e Fachärzt*in.

Für den Bereich der Kinderklinik und der Geburtsklinik gelten gesonderte Regelungen, ebenso für die Geburtsstation. Näheres dazu entnehmen Sie bitte den Merkblättern der Kinderklinik und des Geburtszentrums.

Besucher der Palliativstation sollten direkt mit der Station Kontakt aufnehmen.

• Am Eingang der Kliniken finden Kontrollen statt. Als Besucher*in werden Sie namentlich registriert und müssen Angaben zu einer möglichen Corona-Infektion machen. Zu dieser Registrierung sind wir gesetzlich verpflichtet.

Beachten Sie bitte, dass es durch die Einlasskontrollen zu Wartezeiten kommen kann. Sie können aber mithelfen, Wartezeiten zu reduzieren, indem Sie den Registrierungsbogen bereits ausgefüllt und unterschrieben mitbringen. Das Dokument steht auf unserer Website als Download zur Verfügung.

• Als namentlich benannter Besucher erhalten Sie als Ausweis der Besuchserlaubnis ein Armband. Dieses Armband ist nicht übertragbar und sollte dauerhaft getragen werden, um die Kontrollen am Einlass zu beschleunigen. Beschädigte Armbänder werden erneuert.

• Sollten begründete Zweifel an der Identität von Besucher*innen bestehen, sind unsere Mitarbeiter*innen berechtigt, Ihre Identität durch einen geeigneten Lichtbildausweis zu kontrollieren.

• Auf dem gesamten Klinikgelände und in allen Einrichtungen der Westküstenkliniken in Brunsbüttel und Heide beträgt die grundsätzliche Pflicht, Mund und Nase zu bedecken. Am Eingang bitten wir Sie, bei Bedarf Ihre Alltagsmaske gegen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tauschen, den wir Ihnen zur Verfügung stellen. 

• Halten Sie trotz Maske den Mindestabstand von zwei Metern zu Patient*innen und Mitarbeiter*innen ein.

• Beachten Sie die Basishygiene und desinfizieren Sie sich bitte beim Betreten und Verlassen der Klinik sowie des Patientenzimmers die Hände!

Wichtig! Ihre Besuchserlaubnis erlischt, sobald bei Ihnen Erkältungssymptome oder andere für eine Corona-Infektion typische Symptome auftreten. Ein Betreten der Klinik ist in diesem Fall auch behördlich streng untersagt.

Wir danken Ihnen herzlich, dass Sie die Regeln beachten und damit einen aktiven Beitrag gegen eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus leisten.

Ja, aber mit Einschränkungen. Die Kinderklinik hat dazu ein Merkblatt erarbeitet, das Sie auf dieser Seite herunterladen können.

 

Selbstverständlich lassen wir Besuche bei sterbenden Patienten zu!

 

Ja!

Alle Patient*innen müssen aufgrund behördlicher Vorgaben im direkten Kontakt mit anderen Personen eine Maske tragen sofern das Tragen der Maske medizinische vertretbar ist und von den Patient*innen toleriert wird.

Besucher*innen und Dienstleister*innen müssen ebenfalls eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske) bereits beim Betreten des Klinikgeländes anlegen und erhalten von uns am Eingang oder in den besuchten Bereichen bei Bedarf einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz, der in allen Einrichtungen und Bereichen der Westküstenkliniken getragen werden muss.

Auch unsere Mitarbeiter*innen sind verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz im Umgang mit den Patient*innen wie untereinander zu tragen. 

Ausnahmen von der Maskenpflicht bestehen nur beim Essen, Rauchen oder wenn man sich alleine in einem Raum aufhält. Auch die Schülerinnen und Schüler am Bildungszentrum müssen im Unterricht keinen Mund-Nasen-Schutz tragen. 

Das Tragen einer Maske entbindet aber nicht von der Einhaltung des Mindesabstandes. 

Ja, es besteht eine generelle Pflicht zum Tragen mindestens eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes. In besonderen Bereichen wie der Notaufnahme, der Infektstation oder dem Kreißsaal gehören auch FFP-2-Masken zum Standard. 

 

Aktuell werden in den Westküstenkliniken in Heide mehr als 20 Patient*innen aus den Landkreisen Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg und Hamburg mit oder wegen einer Infektion mit dem Coronavirus in den dafür vorgesehenen Bereichen behandelt. Aktuell sind drei Personen auf eine intensivmedizinische Versorgung angewiesen. Die Zahl variert ständig.  

Die Patient*innen, die normalstationär behandelt werden, sind auf einer eigens für die Versorgung von Corona-Patient*innen umgewandelten Station räumlich und personell  von den anderen Bereichen der Westküstenkliniken untergebracht. Darüber hinaus verfügen wir über Isolierzimmer auf der Intensivstation bzw. können entsprechende Räume bei Bedarf in anderen Fachbereichen zur Verfügung stellen. 

Das Personal in diesen Bereichen trägt regelhaft FFP-2-Masken und wird fortlaufend auf eine mögliche Infektion mit SARS-CoV-2 getestet. Auch Kontrolltestungen bei Patient*innen aus den Bereichen finden neben dem seit Mai etablierten Aufnahmescreening fortlaufend statt. 

In anderen Bereichen der Kliniken in Heide und Brunsbüttel, in denen Mitarbeiter*innen Kontakt zu noch nicht abschließend auf Corona getestete Patient*innen haben können, werden ebenfalls FFP-2-Masken getragen. Zum Beispiel in der Notaufnahme, dem Kreißsaal oder anderen Aufnahme- und Notfallbereichen.

Im Zuge von Kontrolltestungen kann es aber bei positiven Tests bei Patient*innen oder Mitarbeiter*innen zeitweise zu Einschränkungen für Besucher kommen. Die Besuchspersonen der betroffenen Bereiche werden dann direkt informiert. 

In unseren Intensiv- und Überwachungsbereichen am Westküstenklinikum Heide stehen bis zu 54 Betten zur Verfügung, in denen Patient*innen invasiv beatmet werden können. Diese Betten teilen sich auf die Intensivstation, den Weaningbereich und gleichsam als erste Reservestufe auf die Überwachungsstation auf. Zehn Betten stehen als Notfallreserve zur Verfügung und könnten kurzfristig aufgestellt werden.

Die Belegung der Betten melden wir jeden Tag an das DIVI-Intensivregister. Aktuell sind die meisten dieser Betten nicht von COVID-Patient*innen sondern mit Menschen, die wegen einer anderen schweren Erkrankung intensivmedizinisch behandelt werden müssen (Intensivstation), nach einer längeren Beatmung wieder an eine eigenständige Atmung gewöhnt werden (Weaningbereich) oder beispielsweise nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall eine Überwachung ihrer Vitalfunktionen benötigen (Intermediate Care). 

Um diese Beatmungsbetten alle mit Beatmungspatient*innen belegen und betreiben zu können, müsste daher der Regelbetrieb der Kliniken weiter zurückgefahren werden. 

In allen Bereichen der Westküstenkliniken findet die Patient*innenversorgung ohne Einschränkungen statt. Allerdings haben wir seit Weihnachten unser OP-Programm reduziert, um für einen etwaigen kurzfristigen Anstieg der Zahl der COVID-Patient*innen vorbereitet zu sein.

Jeder geplante Eingriff wird überprüft und sofern medizinisch vertretbar verschoben.

Die Notfallversorgung findet ohne Einschränkungen statt.

Wir trennen die Patientenströme und haben für Patient*innen mit dem Verdacht auf eine Corona-Infektion eine eigene Station eingerichtet. Patienten, bei denen ein Verdacht vorliegt, werden zentral in Heide versorgt.

Darüber hinaus führen wir seit Anfang Mai ein generelles Aufnahmescreening durch. Alle Patient*innen werden unabhängig davon, ob sie Symptome haben, auf SARS-CoV-2 hin untersucht. Darüber hinaus überwachen wir unsere Patient*innen auch während ihres gesamten Aufenthalts, um mögliche Anzeichen einer Infektion schnell zu erkennen und die Patient*innen dann umgehend auf der sie führenden Station zu isolieren.

Um verdeckte Infektionen rasch zu erkennen, wird bei allen Patient*innen zweimal täglich die Temperatur gemessen und auf Erkältungszeichen geachtet.Darüber hinaus stehen seit Anfang November Antigen-Schnelltests zur Verfügung, mit denen in einem konkreten Verdachtsfall eine erste Einschätzung vorgenommen werden kann. Diese Einschätzung wird immer durch einen PCR-Test validiert. 

Darüber hinaus befinden sich überall im Haus Händedesinfektionsmittelspender. Bitte nutzen Sie diese vor Betreten der Klinik, einer Station oder eines Patientenzimmers und beim Hinausgehen. Und das bitte nicht nur während Corona.  

Außerdem gilt eine generelle Maskenpflicht für Besucher*innen, Mitarbeiter*innen und Patient*innen in allen Einrichtungen und auf den Geländen der Kliniken in Brunsbütttel und Heide. 

Alle Mitarbeiter*innen, Besucher*innen und Patient*innen sind aufgefordert, in der Klinik im direkten Umgang mit anderen Personen eine Maske zu tragen.

Nein. Das Risiko ist nicht höher als in anderen Teilen Dithmarschens.

Ja! Die Wege und die Fahrstühle sind entsprechend ausgeschildert. Besucher und Patienten müssen aber beim Betreten des Hauses eine Selbsterklärung ausfüllen, damit wir bzw. das Gesundheitsamt bei Bedarf ggfs. Infektionsketten nachverfolgen können. 

Nein. Das Risiko, sich beim Besuch der Praxen in unserem MVZ oder den anderen Praxen in den Kliniken Heide oder Brunsbüttel mit dem Coronavirus zu infizeren, ist nicht höher als an anderen Orten in der Region. 

Sie sind für eine stationäre Behandlung in eine unserer Kliniken aufgenommen worden oder eine geplante Behandlung steht bei Ihnen unmittelbar bevor.

Um Sie und Ihre Mitpatient*innen sowie unser Personal vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, bitten wir Sie sehr nachdrücklich die folgenden Regeln einzuhalten.

• Um einen unerkannten Eintrag des Coronavirus in eine unserer Kliniken zu vermeiden, testen wir alle Patient*innen vor bzw. bei ihrer Aufnahme auf das Coronavirus. Dazu nehmen wir max. 72 Stunden vor der geplanten Aufnahme bei Ihnen einen Rachen-Nasen-Abstrich vor.

• Sollte bei Ihnen im Zuge des Screenings eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt werden, besprechen wir mit Ihnen individuell das weitere Vorgehen. Als spezialisierte Klinik können wir die geplante Behandlung ggfs. trotz der Infektion vornehmen. In dem Fall werden wir Sie zum Schutz der anderen Patient*innen und des Personals in einem Einzelzimmer isoliert unterbringen. Leider dürfen Sie dann keinen Besuch empfangen.

• Sollten bei Ihnen nach Vornahme des Abstriches bis zum oder am Tag Ihrer geplanten Aufnahme Symptome auftreten, die auf eine Corona-Infektion hindeuten, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit der behandelnden Abteilung auf und besprechen Sie das weitere Vorgehen.

• Um einen unerkannten Eintrag des Coronavirus in eine unserer Kliniken zu vermeiden, testen wir alle Patient*innen bei ihrer Aufnahme auf das Coronavirus. Dazu nehmen wir auch bei Notfallpatient*innen einen Rachen-Nasen-Abstrich vor.

• Sollte bei Ihnen im Zuge dieser Untersuchung eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt werden, werden wir Sie in einem Einzelzimmer isoliert unterbringen. Sie dürfen das Zimmer zum Schutz der anderen Patient*innen und des Personals nicht verlassen und dürfen leider auch keinen Besuch empfangen.

• Selbstverständlich werden wir Sie auch bei einer Corona-Infektion umfassend und kompetent versorgen.

• Für Patient*innen mit einer bekannten Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 oder dem Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung haben wir eigene Behandlungsbereiche eingerichtet, in denen diese wegen Ihrer Infektion/Erkrankung behandelt werden können.

• Patient*innen mit einer bekannten Corona-Infektion, die wegen einer anderen Erkrankung bei uns in den Westküstenkliniken versorgt werden müssen, werden in dem jeweiligen Fachbereich in einem Isolationszimmer untergebracht. Sie dürfen dieses Zimmer nicht verlassen und auch keinen Besuch empfangen.

• Patient*innen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht und die wegen einer anderen Erkrankung bei uns in den Westküstenkliniken versorgt werden müssen, werden in dem jeweiligen Fachbereich in einem Isolationszimmer untergebracht. Sie dürfen dieses Zimmer nicht verlassen und keinen Besuch empfangen.

• Sie dürfen grundsätzlich einmal am Tag für jeweils eine Stunde oder zweimal eine halbe Stunde eine namentlich benannte Person als Besuch empfangen. Aus Infektionsschutzgründen muss diese Person während Ihres Aufenthalts immer dieselbe sein. Näheres entnehmen Sie bitte dem Merkblatt Besucher.

• Keinen Besuch empfangen dürfen Patient*innen mit einer bekannten Corona-Infektion oder dem Verdacht auf eine Corona-Infektion.

Über Ausnahmen von dem Besuchsverbot bzw. Ausweitungen der Einschränkungen entscheidet in Härtefällen die/der behandelnde Ärzt*in. Für das Geburtszentrum gibt es gesonderte Regelungen, ebenso für die Kinderklinik. Näheres entnehmen Sie bitte den Merkblättern Geburtszentrum und Kinderklinik.

• Beachten Sie die Basishygiene und desinfizieren Sie sich beim Betreten und Verlassen des Krankenhauses, der jeweiligen Station, der Behandlungszimmer und Ihres Patientenzimmers die Hände.

• Alle Patient*innen erhalten ein Patientenarmband. Dieses dient in erster Linie zu Ihrer Identifikation und zur Vermeidung von Verwechslungen. Das Armband stellt für Sie aber auch eine Zugangsberechtigung dar, wenn Sie die Klinik für einen Spaziergang auf dem Klinikgelände verlassen wollen.

• Soweit medizinisch vertretbar, werden wir Ihnen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung´stellen, der im direkten Kontakt mit anderen Patient*innen oder Mitarbeiter*innen getragen werden muss.

• Das Verlassen des Klinikgeländes ist aus Gründen des Versicherungsschutzes nicht gestattet.

• Bitte halten Sie den Mindestabstand von zwei Metern ein. Insbesondere, wenn Sie auf dem Klinikgelände einen Spaziergang unternehmen.

• Das Treffen mit Angehörigen – insbesondere in größeren Gruppen – auf dem Klinikgelände ist nicht erwünscht und ist zu unterlassen.

Wir danken Ihnen herzlich, dass Sie die Regeln beachten und damit einen aktiven Beitrag gegen eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus leisten.

Ja, wir haben entsprechende Isolationsbereiche eingerichtet und Intensivkapazitäten zur Verfügung gestellt.

 

Nein. Patient*innen, die bei aus dem Krankenhaus entlassen werden, müssen nicht in Quarantäne oder andere allgemeine Verhaltensweisen berücksichtigen.

Mit dem Händen werden Krankheitserreger leicht übertragen. Indem man auf den Händedruck verzichtet und mindestens ein Meter Abstand voneinander hält, unterbricht man den Übertragungsweg.
Trotz unseres Appells, uns nicht mehr die Hände zu reichen, pflegen wir auch weiterhin einen höflichen und freundlichen Umgang miteinander. Mit einem Lächeln oder einem Winken kann man sich auch grüßen und sich Sympathie bekunden.

WKK-Heli-Deck-Talk zu COVID 19
Gruß der Seelsorge an Mitarbeiter*innen und Patient*innen
Heli-Deck-Talk mit Fragen und Antworten zum Thema Geburt in Zeiten von Corona
Erklärvideo der WHO zum neuartigen Coronavirus (in englischer Sprache)