Hygiene

Coronavirus

Informationen zu SARS-CoV-2

Der Inzidenzwert im Kreis Dithmarschen liegt seit einigen Tagen beständig unter 20 Neuinfektionen binnen sieben Tagen. Das ist erfreulich. Auch die Zahl der Patient*innen, die zuletzt bei uns in den Westküstenkliniken aus den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen und Pinneberg behandelt werden mussten, ist weiter rückläufig. Dennoch sehen wir angesichts der Virus-Varianten keinen Grund zur Entspannung.  

Unsere unverändert strengen Besucherreglungen bleiben daher bestehen. Aktuell gilt ein Besuchsverbot, von dem es nur wenige Ausnahmen gibt. Welche das sind, beschreiben wir auf dieser Seite.  

Nichtsdestotrotz sind wir alle gefordert, durch unser eigenes Verhalten, eine Ausbreitung der Virus-Varianten zu verhindern. Daher haben wir folgende Bitte an Sie: Sollten auch Sie den begründeten Verdacht haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, bitten wir Sie darum, nicht eigentständig die Klinik in Heide oder Brunsbüttel aufzusuchen. Bitte nehmen Sie zunächst Kontakt mit ihrem Hausarzt auf. Außerhalb der Praxisöffnungszeiten hilft Ihnen der Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117 weiter. Ihr Hausarzt oder die Kassenärztlichen Vereinigung entscheiden dann ggfs. in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt über das weitere Vorgehen.

Auf dieser Seite haben wir für Sie alle  wichtigen Informationen zum Coronavirus und die für die Westküstenkliniken geltenden Bestimmungen zusammengefasst oder als Download zur Verfügung gestellt. 

(Stand 23.02.2021, 11.30 Uhr)

Wir führen nur im Auftrag des Gesundheitsamtes und in begrenztem Umfang ambulant Corona-Tests bei symptomfreien Personen durch. Die Termine werden durch das Gesundheitsamt des Kreises Dithmarschen vergeben. 

Kommen Sie bitte in keinem Fall ohne Terminabsprache oder gar mit Krankheitssymptomen in die Klinik. 

Die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein und das Deutsche Rote Kreuz Schleswig-Holstein richten landesweit Corona-Testzentren ein, um die Testkapazitäten für die Wintersaison sicherzustellen und die niedergelassene Ärzteschaft zu entlasten. Das Testzentrum in Heide hat bereits am Montag, 26. Oktober 2020, seinen Betrieb aufgenommen und wird voraussichtlich bis zum 31. März 2021 bestehen bleiben.

Das Corona-Testzentrum in Heide hat täglich (auch an Sonn- und Feiertagen) von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Testen lassen können sich Betroffene, die vom Kreis-Gesundheitsamt aufgefordert wurden und einen persönlichen Code erhalten haben. Getestet werden außerdem Personen, die über eine Arztpraxis zugewiesen wurden und ein unterschriebenes Formular des behandelnden Arztes bzw. der behandelnden Ärztin vorlegen können. Auch werden Reiserückkehrer*innen aus dem Ausland getestet. Spontantests sind vor Ort nicht möglich.

Medizinisches Fachpersonal des DRK nimmt die Abstriche bei den Personen vor, die getestet werden sollen. Es findet am Testzentrum keine Behandlung statt. Das Corona-Testzentrum ist als Drive-Through-Anlage angelegt. Somit kann das Zentrum mit dem Auto nach der Einbahnstraßenregelung an- und abgefahren werden.

Die Westküstenkliniken haben bereits 914 Mitarbeitende (Stand 23.3.21) in den eigenen Impfzentren in Brunsbüttel und Heide gegen COVID-19 geimpft.

Bevorrechtigt sind bislang alle Mitarbeitenden, die aufgrund Ihrer Tätigkeit in Bereichen wie der Infektionsstation, der Notaufnahme oder Intensivstation einem erhöhten Risiko für eine Corona-Infektion ausgesetzt sind. Außerdem wurden auch die Mitarbeitenden geimpft, die sich um besonders vulnerable Patientengruppen kümmern und als Helfer in den Impfzentren eingesetzt sind und damit zur bevorrechtigten Gruppe gehören. 

Stationäre oder ambulante Patient*innen werden nicht geimpft. Auch bieten wir keine Impftermine für Externe an.      

Seit dem 1. Mai 2020 führen wir bei allen Patient*innen, die als Notfall oder für eine geplante Behandlung in die Westküstenkliniken kommen, vor bzw. bei der Aufnahme einen Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 mittels eines Nasen-Rachen-Abstrichs durch.

Zusätzlich wenden wir in bestimmten Situationen seit Anfang November auch Antigen-Tests an. Bei diesen werden im Gegensatz zur PCR-Untersuchung keine Erbgut-Informationen sondern nur die Eiweiß-Bestandteile des SARS-CoV-2 nachgewiesen. Das Ergebnis liegt in der Regel nach wenigen Minuten vor, während für die Polymerase Kettenreaktion (Polymerase Chain Reaction)  mehrere Stunden benötigt werden.

Die Antigen-Tests werden seit Ende 2020 noch um NA-Tests ergänzt. Nukleinsäure-Amplifikationstests sind gleichwertig zu einer PCR, liefern aber bereits nach gut 15 Minuten ein valides Ergebnis. Daher setzen wir die Verfahren vor allem zu einer schnellen Vorabklärung in der Notaufnahme oder bei Verdachtsfällen, die sich im Laufe des Aufenthalts ergeben, ein. Wir validieren aber alle Tests noch einmal durch eine PCR. 

Zusätzlich nehmen wir seit Januar 2021 bei stationären Patient*innen mit längeren Verweildauern und aus stationären Einrichtungen (Heime) Kontrolltests vor. Die Patient*innen werden alle drei (Heime) und alle sieben Tage (längere Verweildauern) getestet.   

 

 

Mit dem Screening wollen wir dem unerkannten Eintrag des Coronavirus in die Kliniken vorbeugen, Infizierte ohne Symptome frühzeitig erkennen und dadurch Patient*innen wie Mitarbeiter*innen so gut es geht vor einer Ansteckung schützen.  

Nein. Ein Screening dient nicht dazu, einen begründeten Verdacht auszuräumen sondern ansonsten unentdeckt gebliebene Infizierte frühzeitig zu erkennen. Daher ist eine Isolation anders als bei Patient*innen mit einem begründeten Infektionsverdacht nicht notwendig.

Ein begründeter Verdacht liegt dann vor, wenn Patient*innen Symptome wie Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen oder ähnliches zeigen. In diesen Fällen werden die Patient*innen bis zum Vorliegen eines negativen Abstrichergebnisses isoliert.

Eine Isolation stellt zudem immer auch eine Belastung für Patient*innen dar, weswegen sie wenn möglich vermieden wird. 

Die Westküstenkliniken testen umfassend und engmaschig ihre Mitarbeitenden. In den Bereichen, in denen COVID-Patient*innen versorgt werden, findet die Testung beispielsweise zweimal wöchentlich statt. In allen anderen Bereichen führen wir anlassbezogen Kontroll- und Kontakttestungen durch.

Unabhängig von einem festen Datum oder Ablauf hat darüber hinaus jede Mitarbeitende auch bei einem vagen Verdacht einer Corona-Infektion, die Möglichkeit, einen hochwertigen und sicheren PCR-Test - machen zu lassen. Bei Bedarf finden die Tests im hauseigenen Labor statt und schaffen binnen kürzester Zeit Sicherheit.   

Unsere Teststrategie entspricht der Nationalen Teststrategie und ist mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Denn entscheidend für die Sicherheit ist ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept, bei dem die Teststrategie eine von mehreren wichtigen Komponenten ist. 

Aufgrund der neuen Virus-Varianten weiten wir unser Screening seit Mitte Februar dennoch weiter aus und etablieren schrittweise für alle Bereiche so genannte Gurgel-Tests. Bei den Gurgel-Tests können die Mitarbeitenden vor der Arbeit mit 10ml Kochsalzlösung den Rachenspülen und eine Probe des Rachenspülwassers mit in die Klinik bringen. Die Probe wird dann von unserem Labordienstleister PCR getestet und ist damit deutlich sicherer als ein Antigen-Schnelltest. 

Die Tests werden gestaffelt nach den Einsatzbereichen bis zu zweimal wöchentlich angeboten. 

Nach dem Auftreten mindestens einer nachgewiesenen Mutationen des Coronavirus in Schleswig-Holstein und einem Verdachtsfall in Dithmarschen haben die Westküstenkliniken ein generelles Besuchsverbot für ihre beiden Klinikstandorte in Brunsbüttel und Heide erlassen. Ausnahmen gibt es nur für Geburten, bei der Begleitung Sterbender, auf der Kinderstation und in besonderen ethischen Ausnahmesituationen.  
 

Geburtszentrum und Kinderklinik
Schwangere dürfen wie bisher auch bei der Geburt von einer namentlich benannten Person während der Geburt begleitet werden. Nach der Geburt dürfen Mutter und Kind während ihres Aufenthalt einmal täglich für eine Stunde von einer namentlich benannten Begleitperson Besuch empfangen. Diese Person darf nicht wechseln. Alternativ ist die Aufnahme der Begleitperson in ein Familienzimmer möglich. Die Person darf die Klinik nach Aufnahme aber nicht verlassen. Eine ähnliche Regelung gilt bisher schon für die Kinderklinik. Hier kann entweder ein Elternteil für die Dauer des Klinikaufenthalts mit aufgenommen werden oder das Kind kann einmal am Tag von nur einem Elternteil Besuch empfangen.
 

Begleitung Sterbender
Sterbende dürfen einmal am Tag von einer namentlich benannten Person Besuch empfangen. Über darüber hinaus gehende Ausnahmen kann im Einzelfall entschieden werden.


Ethische Ausnahmesituationen
In besonderen Situationen wie Demenz oder geistigen Behinderungen kann es sinnvoll sein, dass Patient*innen von einer vertrauten Person begleitet oder besucht werden. Ob eine solche besondere Situation vorliegt, entscheidet der behandelnde Arzt/Ärztin im Einzelfall. 
 

Botendienst
Für Patient*innen wird wie schon im Frühjahr ein Botendienst eingerichtet, über den Angehörige und Freunde Wechselwäsche oder Artikel des persönlichen Bedarfs abgeben können. Einzelheiten dazu werden Anfang der Woche mitgeteilt. Außerdem können die Patient*tinnen das W-Lan der Kliniken nutzen, um über mobile Endgeräte Kontakt zu Angehörigen und Freunden zu halten. Bei Bedarf kann ein Tablet-Computer für ein Videotelefonat zur Verfügung gestellt werden. 

Besucherregistrierung

• Am Eingang der Kliniken finden Kontrollen statt. Als zugelassener Besucher*in werden Sie namentlich registriert und müssen Angaben zu einer möglichen Corona-Infektion machen. Zu dieser Registrierung sind wir gesetzlich verpflichtet.

Beachten Sie bitte, dass es durch die Einlasskontrollen zu Wartezeiten kommen kann. Sie können aber mithelfen, Wartezeiten zu reduzieren, indem Sie den Registrierungsbogen bereits ausgefüllt und unterschrieben mitbringen. Das Dokument steht auf unserer Website als Download zur Verfügung.

• Als namentlich benannter Besucher erhalten Sie als Ausweis der Besuchserlaubnis ein Armband. Dieses Armband ist nicht übertragbar und sollte dauerhaft getragen werden, um die Kontrollen am Einlass zu beschleunigen. Beschädigte Armbänder werden erneuert.

• Sollten begründete Zweifel an der Identität von Besucher*innen bestehen, sind unsere Mitarbeiter*innen berechtigt, Ihre Identität durch einen geeigneten Lichtbildausweis zu kontrollieren.

• Auf dem gesamten Klinikgelände und in allen Einrichtungen der Westküstenkliniken in Brunsbüttel und Heide beträgt die grundsätzliche Pflicht, Mund und Nase zu bedecken. Am Eingang bitten wir Sie, bei Bedarf Ihre Alltagsmaske gegen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tauschen, den wir Ihnen zur Verfügung stellen. 

• Halten Sie trotz Maske den Mindestabstand von zwei Metern zu Patient*innen und Mitarbeiter*innen ein.

• Beachten Sie die Basishygiene und desinfizieren Sie sich bitte beim Betreten und Verlassen der Klinik sowie des Patientenzimmers die Hände!

Wichtig! Ihre Besuchserlaubnis erlischt, sobald bei Ihnen Erkältungssymptome oder andere für eine Corona-Infektion typische Symptome auftreten. Ein Betreten der Klinik ist in diesem Fall auch behördlich streng untersagt.

Wir danken Ihnen herzlich, dass Sie die Regeln beachten und damit einen aktiven Beitrag gegen eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus leisten.

Ja, aber mit Einschränkungen. Die Kinderklinik hat dazu ein Merkblatt erarbeitet, das Sie auf dieser Seite herunterladen können.

 

Selbstverständlich lassen wir Besuche bei sterbenden Patienten zu!

 

Ja!

Alle Patient*innen müssen aufgrund behördlicher Vorgaben im direkten Kontakt mit anderen Personen eine Maske tragen sofern das Tragen der Maske medizinische vertretbar ist und von den Patient*innen toleriert wird.

Besucher*innen und Dienstleister*innen müssen ebenfalls eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske) bereits beim Betreten des Klinikgeländes anlegen und erhalten von uns am Eingang oder in den besuchten Bereichen bei Bedarf einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz, der in allen Einrichtungen und Bereichen der Westküstenkliniken getragen werden muss.

Auch unsere Mitarbeiter*innen sind verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz im Umgang mit den Patient*innen wie untereinander zu tragen. 

Ausnahmen von der Maskenpflicht bestehen nur beim Essen, Rauchen oder wenn man sich alleine in einem Raum aufhält. Auch die Schülerinnen und Schüler am Bildungszentrum müssen im Unterricht keinen Mund-Nasen-Schutz tragen. 

Das Tragen einer Maske entbindet aber nicht von der Einhaltung des Mindesabstandes. 

Ja, es besteht eine generelle Pflicht zum Tragen mindestens eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes. In besonderen Bereichen wie der Notaufnahme, der Infektstation oder dem Kreißsaal gehören auch FFP-2-Masken zum Standard. 

Grundsätzlich empfehlen wir allen unseren Mitarbeitenden das Tragen einer FFP-2-Maske und stellen diese auch zur Verfügung. 

 

Aktuell werden in den Westküstenkliniken in Heide mehr als 20 Patient*innen aus den Landkreisen Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg und Hamburg mit oder wegen einer Infektion mit dem Coronavirus in den dafür vorgesehenen Bereichen behandelt. Aktuell sind drei Personen auf eine intensivmedizinische Versorgung angewiesen. Die Zahl variert ständig.  

Die Patient*innen, die normalstationär behandelt werden, sind auf einer eigens für die Versorgung von Corona-Patient*innen umgewandelten Station räumlich und personell  von den anderen Bereichen der Westküstenkliniken untergebracht. Darüber hinaus verfügen wir über Isolierzimmer auf der Intensivstation bzw. können entsprechende Räume bei Bedarf in anderen Fachbereichen zur Verfügung stellen. 

Das Personal in diesen Bereichen trägt regelhaft FFP-2-Masken und wird fortlaufend auf eine mögliche Infektion mit SARS-CoV-2 getestet. Auch Kontrolltestungen bei Patient*innen aus den Bereichen finden neben dem seit Mai etablierten Aufnahmescreening fortlaufend statt. 

In anderen Bereichen der Kliniken in Heide und Brunsbüttel, in denen Mitarbeiter*innen Kontakt zu noch nicht abschließend auf Corona getestete Patient*innen haben können, werden ebenfalls FFP-2-Masken getragen. Zum Beispiel in der Notaufnahme, dem Kreißsaal oder anderen Aufnahme- und Notfallbereichen.

Im Zuge von Kontrolltestungen kann es aber bei positiven Tests bei Patient*innen oder Mitarbeiter*innen zeitweise zu Einschränkungen für Besucher kommen. Die Besuchspersonen der betroffenen Bereiche werden dann direkt informiert. 

In unseren Intensiv- und Überwachungsbereichen am Westküstenklinikum Heide stehen bis zu 54 Betten zur Verfügung, in denen Patient*innen invasiv beatmet werden können. Diese Betten teilen sich auf die Intensivstation, den Weaningbereich und gleichsam als erste Reservestufe auf die Überwachungsstation auf. Zehn Betten stehen als Notfallreserve zur Verfügung und könnten kurzfristig aufgestellt werden.

Die Belegung der Betten melden wir jeden Tag an das DIVI-Intensivregister. Aktuell sind die meisten dieser Betten nicht von COVID-Patient*innen sondern mit Menschen, die wegen einer anderen schweren Erkrankung intensivmedizinisch behandelt werden müssen (Intensivstation), nach einer längeren Beatmung wieder an eine eigenständige Atmung gewöhnt werden (Weaningbereich) oder beispielsweise nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall eine Überwachung ihrer Vitalfunktionen benötigen (Intermediate Care). 

Um diese Beatmungsbetten alle mit Beatmungspatient*innen belegen und betreiben zu können, müsste daher der Regelbetrieb der Kliniken weiter zurückgefahren werden. 

In allen Bereichen der Westküstenkliniken findet die Patient*innenversorgung ohne Einschränkungen statt. Allerdings haben wir seit Weihnachten unser OP-Programm reduziert, um für einen etwaigen kurzfristigen Anstieg der Zahl der COVID-Patient*innen vorbereitet zu sein.

Jeder geplante Eingriff wird überprüft und sofern medizinisch vertretbar verschoben.

Die Notfallversorgung findet ohne Einschränkungen statt.

Wir trennen die Patientenströme und haben für Patient*innen mit dem Verdacht auf eine Corona-Infektion eine eigene Station eingerichtet. Patienten, bei denen ein Verdacht vorliegt, werden zentral in Heide versorgt.

Darüber hinaus führen wir seit Anfang Mai ein generelles Aufnahmescreening durch. Alle Patient*innen werden unabhängig davon, ob sie Symptome haben, auf SARS-CoV-2 hin untersucht. Darüber hinaus überwachen wir unsere Patient*innen auch während ihres gesamten Aufenthalts, um mögliche Anzeichen einer Infektion schnell zu erkennen und die Patient*innen dann umgehend auf der sie führenden Station zu isolieren.

Um verdeckte Infektionen rasch zu erkennen, wird bei allen Patient*innen zweimal täglich die Temperatur gemessen und auf Erkältungszeichen geachtet.Darüber hinaus stehen seit Anfang November Antigen-Schnelltests zur Verfügung, mit denen in einem konkreten Verdachtsfall eine erste Einschätzung vorgenommen werden kann. Diese Einschätzung wird immer durch einen PCR-Test validiert. 

Darüber hinaus befinden sich überall im Haus Händedesinfektionsmittelspender. Bitte nutzen Sie diese vor Betreten der Klinik, einer Station oder eines Patientenzimmers und beim Hinausgehen. Und das bitte nicht nur während Corona.  

Außerdem gilt eine generelle Maskenpflicht für Besucher*innen, Mitarbeiter*innen und Patient*innen in allen Einrichtungen und auf den Geländen der Kliniken in Brunsbütttel und Heide. 

Alle Mitarbeiter*innen, Besucher*innen und Patient*innen sind aufgefordert, in der Klinik im direkten Umgang mit anderen Personen eine Maske zu tragen.

Nein. Das Risiko ist nicht höher als in anderen Teilen Dithmarschens.

Ja! Die Wege und die Fahrstühle sind entsprechend ausgeschildert. Besucher und Patienten müssen aber beim Betreten des Hauses eine Selbsterklärung ausfüllen, damit wir bzw. das Gesundheitsamt bei Bedarf ggfs. Infektionsketten nachverfolgen können. 

Nein. Das Risiko, sich beim Besuch der Praxen in unserem MVZ oder den anderen Praxen in den Kliniken Heide oder Brunsbüttel mit dem Coronavirus zu infizeren, ist nicht höher als an anderen Orten in der Region. 

Sie sind für eine stationäre Behandlung in eine unserer Kliniken aufgenommen worden oder eine geplante Behandlung steht bei Ihnen unmittelbar bevor.

Um Sie und Ihre Mitpatient*innen sowie unser Personal vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, bitten wir Sie sehr nachdrücklich die folgenden Regeln einzuhalten.

• Um einen unerkannten Eintrag des Coronavirus in eine unserer Kliniken zu vermeiden, testen wir alle Patient*innen vor bzw. bei ihrer Aufnahme auf das Coronavirus. Dazu nehmen wir max. 72 Stunden vor der geplanten Aufnahme bei Ihnen einen Rachen-Nasen-Abstrich vor.

• Sollte bei Ihnen im Zuge des Screenings eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt werden, besprechen wir mit Ihnen individuell das weitere Vorgehen. Als spezialisierte Klinik können wir die geplante Behandlung ggfs. trotz der Infektion vornehmen. In dem Fall werden wir Sie zum Schutz der anderen Patient*innen und des Personals in einem Einzelzimmer isoliert unterbringen. Leider dürfen Sie dann keinen Besuch empfangen.

• Sollten bei Ihnen nach Vornahme des Abstriches bis zum oder am Tag Ihrer geplanten Aufnahme Symptome auftreten, die auf eine Corona-Infektion hindeuten, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit der behandelnden Abteilung auf und besprechen Sie das weitere Vorgehen.

• Um einen unerkannten Eintrag des Coronavirus in eine unserer Kliniken zu vermeiden, testen wir alle Patient*innen bei ihrer Aufnahme auf das Coronavirus. Dazu nehmen wir auch bei Notfallpatient*innen einen Rachen-Nasen-Abstrich vor.

• Sollte bei Ihnen im Zuge dieser Untersuchung eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt werden, werden wir Sie in einem Einzelzimmer isoliert unterbringen. Sie dürfen das Zimmer zum Schutz der anderen Patient*innen und des Personals nicht verlassen und dürfen leider auch keinen Besuch empfangen.

• Selbstverständlich werden wir Sie auch bei einer Corona-Infektion umfassend und kompetent versorgen.

• Für Patient*innen mit einer bekannten Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 oder dem Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung haben wir eigene Behandlungsbereiche eingerichtet, in denen diese wegen Ihrer Infektion/Erkrankung behandelt werden können.

• Patient*innen mit einer bekannten Corona-Infektion, die wegen einer anderen Erkrankung bei uns in den Westküstenkliniken versorgt werden müssen, werden in dem jeweiligen Fachbereich in einem Isolationszimmer untergebracht. Sie dürfen dieses Zimmer nicht verlassen und auch keinen Besuch empfangen.

• Patient*innen, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht und die wegen einer anderen Erkrankung bei uns in den Westküstenkliniken versorgt werden müssen, werden in dem jeweiligen Fachbereich in einem Isolationszimmer untergebracht. Sie dürfen dieses Zimmer nicht verlassen und keinen Besuch empfangen.

• Sie dürfen grundsätzlich einmal am Tag für jeweils eine Stunde oder zweimal eine halbe Stunde eine namentlich benannte Person als Besuch empfangen. Aus Infektionsschutzgründen muss diese Person während Ihres Aufenthalts immer dieselbe sein. Näheres entnehmen Sie bitte dem Merkblatt Besucher.

• Keinen Besuch empfangen dürfen Patient*innen mit einer bekannten Corona-Infektion oder dem Verdacht auf eine Corona-Infektion.

Über Ausnahmen von dem Besuchsverbot bzw. Ausweitungen der Einschränkungen entscheidet in Härtefällen die/der behandelnde Ärzt*in. Für das Geburtszentrum gibt es gesonderte Regelungen, ebenso für die Kinderklinik. Näheres entnehmen Sie bitte den Merkblättern Geburtszentrum und Kinderklinik.

• Beachten Sie die Basishygiene und desinfizieren Sie sich beim Betreten und Verlassen des Krankenhauses, der jeweiligen Station, der Behandlungszimmer und Ihres Patientenzimmers die Hände.

• Alle Patient*innen erhalten ein Patientenarmband. Dieses dient in erster Linie zu Ihrer Identifikation und zur Vermeidung von Verwechslungen. Das Armband stellt für Sie aber auch eine Zugangsberechtigung dar, wenn Sie die Klinik für einen Spaziergang auf dem Klinikgelände verlassen wollen.

• Soweit medizinisch vertretbar, werden wir Ihnen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung´stellen, der im direkten Kontakt mit anderen Patient*innen oder Mitarbeiter*innen getragen werden muss.

• Das Verlassen des Klinikgeländes ist aus Gründen des Versicherungsschutzes nicht gestattet.

• Bitte halten Sie den Mindestabstand von zwei Metern ein. Insbesondere, wenn Sie auf dem Klinikgelände einen Spaziergang unternehmen.

• Das Treffen mit Angehörigen – insbesondere in größeren Gruppen – auf dem Klinikgelände ist nicht erwünscht und ist zu unterlassen.

Wir danken Ihnen herzlich, dass Sie die Regeln beachten und damit einen aktiven Beitrag gegen eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus leisten.

Ja, wir haben entsprechende Isolationsbereiche eingerichtet und Intensivkapazitäten zur Verfügung gestellt.

 

Nein. Patient*innen, die bei aus dem Krankenhaus entlassen werden, müssen nicht in Quarantäne oder andere allgemeine Verhaltensweisen berücksichtigen.

Mit dem Händen werden Krankheitserreger leicht übertragen. Indem man auf den Händedruck verzichtet und mindestens ein Meter Abstand voneinander hält, unterbricht man den Übertragungsweg.
Trotz unseres Appells, uns nicht mehr die Hände zu reichen, pflegen wir auch weiterhin einen höflichen und freundlichen Umgang miteinander. Mit einem Lächeln oder einem Winken kann man sich auch grüßen und sich Sympathie bekunden.

WKK-Heli-Deck-Talk zu COVID 19
Gruß der Seelsorge an Mitarbeiter*innen und Patient*innen
WKK-Experten-Talk zum Corona-Impfstoff