Heide/Brunsbüttel - In einer kleinen Feierstunde sind Jubilare der Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide geehrt worden. Harald Stender, Geschäftsführer der Krankenhäuser, und Oberin Brigitte Schäfer von der DRK-Schwesternschaft Hamburg sprachen den verdienten Mitarbeitern ihren Dank aus und überreichten Urkunden. Blumensträuße gab es zudem aus den Händen von Maike Schrum, die den Betriebsrat vertrat.
Die meisten Jahre - oder besser: Jahrzehnte - konnte Heinz-Dieter Ostrowski vorweisen, der sein 40-jähriges Arbeitsjubiläum feierte. Nach der Schulzeit und einer Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann in Heide ließ sich Ostrowski während der Bundeswehrzeit zum Krankenpfleger umschulen. Seine erste Anstellung in diesem Beruf erhielt er 1974 im damaligen Krankenhaus Meldorf. Nach der Schließung dieser Klinik wechselte er 1975 in die Westküstenklinik nach Brunsbüttel. Dort arbeitet er seither ausschließlich in der chirurgischen Abteilung, zeitweise auch als stellvertretende Stationsleitung. Seit dem Jahr 2000 ist er auf der chirurgischen Station 4 tätig.
Ihr 25-jähriges Arbeitsjubiläum beging Astrid Gravemann, die in der Dr. Gillmeister-Schule für Medizinisch-technische Assistenten (MTA) als Lehr-MTA angestellt ist. Auch ihre Laufbahn begann nicht im Gesundheitswesen. Nach dem Schulabschluss im Jahr 1977 absolvierte sie zunächst eine kaufmännische Ausbildung in Emden, bevor sie in die dortige Stadtverwaltung wechselte. Dann entschied sich Astrid Gravemann jedoch für den Beruf der MTA und absolvierte bis 1985 eine entsprechende Ausbildung in Münster. Anschließend bekam sie eine Anstellung in der Universitätsklinik von Münster und stieg dort zur Leitenden MTA auf. Daneben besuchte sie die Akademie für Lehrkräfte im Gesundheitswesen. Ihre erste Anstellung als frisch gebackene Lehr-MTA erhielt sich schließlich 1993 in Heide - und blieb von da an Dithmarschen treu.
Ebenfalls ein "Silberjubiläum" konnte die DRK-Krankenschwester Sabine Hinrichsen feiern. Sie kam bereits 1983 als Vorschülerin an das Westküstenklinikum in Heide und absolvierte von 1984 bis 1987 die Ausbildung zur Kinderkrankenschwester. Nach einer Zwischenstation in der Dialyseabteilung war sie bis zum Beginn der Elternzeit auf der Kinderintensivstation beschäftigt. Im Anschluss an die Elternzeit wechselte Sabine Hinrichsen die Fachrichtung und nahm im Frühjahr 2002 ihre Tätigkeit in der Anästhesie auf. Dort zeichnet sie sich vor allem durch ein hohes Engagement bei den Kinderanästhesien aus.
Und auch der Medizinisch-Technische Assistent Olaf Dräger wurde für sein 25-jähriges Arbeitsjubiläum geehrt. Er besuchte gleich nach der Schulzeit von 1982 bis 1984 die Dr. Gillmeister-Schule, Fachrichtung Röntgen. Im Anschluss an die Ausbildung nahm er eine Tätigkeit in Hamburg auf und wurde später bei der Bundeswehr ebenfalls in seinem Beruf - diesmal in Hamm - eingesetzt. Nach einer kurzen Zwischenphase als MTAR in Husum kehrte er 1988 nach Heide zurück und arbeitet seitdem am Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie / Neuroradiologie. Seitdem hat Olaf Dräger zahlreiche technische Neuerungen mitgemacht und kennt sich bei den MRT- und CT-Geräten ebenso aus wie in der konventionellen radiologischen Diagnostik.
Ebenfalls viele Jahrzehnte, fast vierzig Jahre, war Christel Kopp, Mitarbeiterin im Reinigungsdienst dem Westküstenklinikum treu geblieben. Sie wurde jetzt auf der Feier von Krankenhauschef Harald Stender in den Ruhestand verabschiedet.
