Zahlreiche Arbeitsjubiläen im Westküstenklinikum Heide
Heide - So viele Jubiläen auf einen Schlag hat es im Westküstenklinikum nur selten gegeben: Während drei Mitarbeiterinnen des Krankenhauses ihr 40-jähriges Jubiläum feierten, konnten weitere sieben auf 25 Jahre Tätigkeit im Heider Krankenhaus zurückblicken. Harald Stender, Geschäftsführer der Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbH, und die Vorsitzende der DRK-Schwesternschaft Hamburg, Brigitte Schäfer, würdigten die Jubilarinnen in einer Feierstunde. "Sie sind das Rückgrat des Unternehmens, ein stabilisierender Faktor für das Krankenhaus", sagte Stender. Brigitte Schäfer bezeichnete die Gesundheits- und Krankenpflegerinnen als "taffe und erfolgreiche Frauen", die ihren Weg im Beruf gegangen seien.
Als langjährige Leiterin der Pflegeschule hat Waltraud Hartwig die Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger seit Jahrzehnten maßgeblich gestaltet. Ihre Laufbahn begann Frau Hartwig, die jetzt ihr 40-jähriges Arbeitsjubiläum beging, bereits als Schwesternvorschülerin in Heide. Nach Ausbildung und Tätigkeit auf einer Station wurde sie 1974 Schulassistentin an der Krankenpflegeschule. Nach der Weiterbildung zur Lehrerin für Pflegeberufe und einer Tätigkeit als Unterrichtsschwester in Hamburg wechselte sie 1978 als Mitarbeiterin in der Pflegedienstleitung wieder nach Heide. 1980 übernahm sie schließlich die Leitung der Schule für Pflegeberufe.
Auch Marlene Gehrke kann auf vier Jahrzehnte Arbeit im Westküstenklinikum zurückblicken. Nach der Zeit als Vorschülerin und der Ausbildung zur Kinderkrankenschwester folgte der Einsatz auf verschiedenen Stationen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, darunter zeitweise als sogenannte Seitenschwester. Marlene Gehrke erwarb sich den Ruf, sehr hilfsbereit und für Veränderungen stets offen zu sein, etwas, das sich bis heute nicht geändert hat.
Dritte im Bund der 40-Jahre-Jubilarinnen ist Beate Dinglinger, die in ihrer Heider Zeit zunächst als Krankenschwester auf der Chirurgie und später auf der Neurochirurgie eingesetzt wurde. 1989 wurde ihr die Position der sogenannten Seitenschwester, 1992 dann die Position der Stationsleitung der Neurochirurgie I übertragen. Seit Ende 1997 ist Beate Dinglinger, die wegen ihrer fröhlichen, lockeren Art geschätzt wird, auf der Chirurgie I als Krankenschwester tätig. Diese Station ist inzwischen zur Komfortstation umgewandelt worden.
Ihr Silberjubiläum feierten sieben Krankenschwestern, die auf verschiedenen Stationen des Westküstenklinikums eingesetzt werden:
Susanne Bahnsen war bislang auf unterschiedlichen Stationen und in Funktionsabteilungen tätig, darunter im OP. Mittlerweile ist sie als stellvertretende Stationsleitung auf der Station Innere IV der Medizinischen Klinik beschäftigt und in die Planung des Umzuges in den Umbau Haus B eingebunden.
Nach ihrem Examen wurde Sylvia Buschow in der Medizinischen Klinik eingestellt, ist aber seit 2003 auf der Unfallchirurgie tätig. Dort hat sie zusätzlich die Aufgabe der Praxisanleiterin übernommen und wird von Kollegen sowie Schülern gleichermaßen sehr geschätzt.
Marion Dunklau-Eichler war nach dem Examen zunächst im Intensivbereich tätig, wechselte zwischendurch in die Medizinische Klinik tätig und ist jetzt wieder im Intensivbereich. Als geschätztes All-Round-Talent absolvierte Marion Dunklau-Eichler zudem bereits als Springerin häufig Einsätze in verschiedenen Bereichen. Sie gilt daher als flexibel und stets offen für Neues.
Als Stationsleitung der Inneren IV ist Urte Schildt zurzeit gemeinsam mit einer Kollegin und weiteren Stationsleitungen für einen möglichst reibungslosen Umzug der Station in den Umbau Haus B verantwortlich. Nach dem Examen war sie zunächst im Intensivbereich der Medizinischen Klinik tätig, bevor ihr zunächst die stellvertretende Leitung der damaligen Inneren V und ab 1995 die Leitung der Inneren III übertragen wurde. Seite 2001 leitet Sie den Pflegedienst der Inneren IV.
Ulrike Sothmann wurde nach dem Examen unter anderem auf der Operativen Intensivstation, der Inneren Intensivstation sowie in der Anästhesie eingesetzt. Seit 1999 arbeitet sie im Intensivbereich, wo sie bis heute die medizinischen Studien mit großem Engagement begleitet.
Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester und Kinderkrankenschwester sowie mehrjähriger Tätigkeit in Hamburg kam Andrea Weber im Jahr 2001 als Praxisanleiterin nach Heide. Seitdem hat sie sich in Brunsbüttel und Heide um die Ausbildung der angehenden Gesundheits- und Krankenpflegerinnen verdient gemacht hat. Andrea Weber hat maßgeblich dazu beigetragen, das Thema Praxisanleitung zu einer wichtigen und heute unverzichtbaren Einrichtung an beiden Häusern zu etablieren. Darüber hinaus hat sie die Arbeitsgemeinschaft der Praxisanleiterinnen mit gegründet und engagiert sich zudem im 5K-Verbund.
Annemarie Zander war mit einigen Unterbrechungen vor allem in der Chirurgie und in der Neurochirurgie tätig. Den Aufbau der Neurochirurgie hat sie als kreative Pflegekraft mitbegleitet und wird dort aufgrund ihrer lockeren und motivierenden Art geschätzt.



