Beim Ultraschall, der Arzt sieht auf den Bildschirm
17.09.2013

Mit großem Engagement und kreativen Ideen die Ausbildung absolviert

Heide/Brunsbüttel - Sie haben das Examen bestanden und keiner von ihnen muss sich sorgen um einen Arbeitsplatz machen: 14 Schülerinnen und ein Schüler des Abschlussjahrgangs 2013 der Heider Schule für Pflegeberufe wurden jetzt als examinierte Gesundheits- und Krankenflegerinnen beziehungsweise -pfleger mit besten Chancen ins Berufsleben entlassen. Sechs von ihnen werden künftig im Westküstenklinikum Heide arbeiten, zwei weitere im WKK Brunsbüttel. Aber auch die übrigen Absolventen haben bereits einen Arbeitsplatz.

"Das war ein insgesamt sehr positiver Kurs, der mit großem Engagement und kreativen Ideen die Ausbildung absolviert hat", freut sich Schulleiterin Waltraud Hartwig. Die frisch gebackenen Fachkräfte wurden in den vergangenen drei Jahren praktisch in den Westküstenkliniken und theoretisch im Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen ausgebildet. Für die Ausübung ihrer Berufstätigkeit sind sie nun bestens gerüstet.

Neben dem Standard-Schulstoff wurden im Rahmen der theoretischen Ausbildung auch einige spezielle Projekte durchgeführt. Themen waren unter anderem "Pflege von Menschen mit Demenz" oder "Pflege von Menschen in ambulanten Einrichtungen". Im Rahmen der praktischen Ausbildung sowie während des Praktikums in der Psychiatrie und Klinik für Kinder- und Jugendmedizin mussten die Schülerinnen zudem eine Fallbearbeitung durchführen; dazu wurde ein Fallbericht verfasst und vor einem Gremium präsentiert. Die Fallbearbeitung im Rahmen der Psychiatrie haben die Schülerinnen dann im Rahmen des Pflegeschülerkongresses in Hamburg vorgestellt. Außerdem gestalteten die angehenden Gesundheits- und Krankenpflegerinnen die so genannten "Händetage" im Rahmen der Krankenhaushygiene aktiv und kreativ mit.

Insgesamt sind die Ansprüche an den Ausbildungsgang in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Neben der reinen Pflege müssen zahlreiche Kompetenzen vermittelt werden. Dazu gehören vor allem medizinisches Wissen, aber auch rechtliche Grundlagen und berufspolitische Inhalte. Die praktische Ausbildung erfolgte in den verschiedenen Fachbereichen der Westküstenkliniken Heide und Brunsbüttel und der Reha-Klinik II in St. Peter-Ording sowie in verschiedenen ambulanten Einrichtungen wie Sozialstationen, der Stiftung Mensch in Meldorf, Hospizeinrichtungen in Rendsburg oder Hamburg; sie wird dort jeweils von Praxisanleiterinnen  und -anleitern begleitet.

Folgende Gesundheits- und Krankenpflegerinnen haben die Examensprüfung bestanden: Gesa Drescher, Melanie Göttsche, Lena Halfmann, Sandra Hytry, Larissa Tamara Iflazoglu, Marco Müller, Franziska Nikisch, Tatjana Priss, Nina Riep, Katharina Schmidt, Åsa Timm, Rebekka Trautmann, Katharina Vornheim, Alexandra Vollmert.

 

Strahlende Gesichter nach den anstrengenden Prüfungen: die frisch gebackenen Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und ihre Lehrer. (Foto: WKK)