Beim Ultraschall, der Arzt sieht auf den Bildschirm
05.09.2013

Hightech-Unterricht in der Dr. Gillmeister-Schule

Heide - Die Ausbildung der Medizinisch-Technischen Radiologieassistenten an der renommierten Heider Dr. Gillmeister-Schule wird um die allerneuesten medizintechnischen Entwicklungen erweitert. Künftig werden die angehenden MTRA nicht nur im hauseigenen Röntgenlabor geschult, sondern teils vor Ort, teils in Hamburg an die Hightech-Apparaturen der Zukunft herangeführt. Dazu hat das Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen (BBG) am Westküstenklinikum Heide eine entsprechende Kooperation mit Philips Healthcare, der Medizinsparte des Weltkonzerns, vereinbart.

"Mit diesem Angebot können wir die Attraktivität der Ausbildung noch einmal steigern. Durch die zusätzlichen intensiven Unterrichtseinheiten und Workshops in kleinen Gruppen erhalten die künftigen MTRA einen Einblick in aktuelle Geräte, aber auch in technologische Innovationen, die eines Tages zu ihrem Arbeitsbereich gehören", erläutert Angelika Nicol, pädagogische Leiterin des BBG, und verweist auf das hohe Niveau, dass bereits jetzt angeboten wird: "Zu uns kommen neben den guten Ralschülern auch immer mehr Abiturienten. Tatsächlich ist die MTRA-Ausbildung eine echte Alternative zum Studium geworden."

Bereits heute verfügt die Dr. Gillmeister-Schule über eigene Geräte, um eine praxisnahe Ausbildung zu ermöglichen. Damit unterscheidet sie sich von den meisten vergleichbaren Bildungseinrichtungen in Deutschland. Darüber hinaus werden die Absolventen an den CT- und MRT-Geräten des Westküstenklinikums geschult.

Der Bedarf an gut ausgebildeten Medizinisch-Technischen Radiologieassistenten ist in den vergangenen Jahren erheblich gewachsen, da sie nicht nur in Praxen und Krankenhäusern, sondern auch in Wirtschaft und Forschung eingesetzt werden. Das BBG hatte daher bereits 2010 die Ausbildungskapazitäten von 72 auf 96 erhöht; pro Jahr werden jetzt also 32 junge Männer und Frauen angenommen. Gleichzeitig wurde die Ausbildung für Labor-MTA mit dem Absolventenjahrgang 2012 beendet.

Neben dem theoretischen und praktischen Unterricht im Bildungszen-trum beinhaltet die dreijährige Ausbildung auch Praxisteile in weiteren radiologischen Einrichtungen. Das können Kliniken, aber auch gut ausgestattete Arztpraxen sein. In diesem Rahmen ist ein sechswöchiges Krankenpflegepraktikum eingeschlossen. Wer darüber hinaus die allgemeine Fachhochschulreife erwerben möchte, kann ab dem zweiten Jahr zusätzliche Module belegen und gleichzeitig mit dem Examen auch das Fachabitur machen.

Voraussetzung für die Ausbildung ist entweder ein Realschulabschluss mit guten Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern oder die Fachhochschulreife oder das Abitur sowie grundlegende EDV-Kenntnisse und eine gesundheitliche Eignung. Bewerbungen oder Anfragen nimmt das Bildungszentrum unter folgender Adresse entgegen: Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen, Esmarchstraße 50, 25746 Heide, Telefon 481-785-2900, Email: anicol@wkk-hei.de. Weitere Infos im Internet unter www.bildungszentrum-wkk.de.

Auszubildende zur Medizinisch-Technischen Radiologieassistentin an der Dr. Gillmeister-Schule in Heide. (Fotos: BBG)

Auszubildende zur Medizinisch-Technischen Radiologieassistentin an der Dr. Gillmeister-Schule in Heide. (Fotos: BBG)

Auszubildende zur Medizinisch-Technischen Radiologieassistentin an der Dr. Gillmeister-Schule in Heide. (Fotos: BBG)