Ausbildung

Die Profis im OP

Operationstechnische/-r Angestellte/-r

Operationstechnische Angestellte sind für den Erfolg einer Operation so unverzichtbar wie ein guter Chirurg.

Jede Operation gelingt nur im Team. Gemeinsam mit Chirurgen/-innen, Anästhesisten/-innen, Anästhesietechnischen Assistenten/-innen sowie dem OP-Pflegepersonal sorgen Operationstechnische Angestellte für den reibungslosen Ablauf bei einer Operation.

OTA, wie Operationstechnische Angestellte abgekürzt genannt werden, bereiten den Operationssaal vor, betreuen Patienten vor und nach dem Eingriff und assistieren den Ärzten während der oft mehrstündigen Operationen. Dabei reichen sie die benötigten Instrumente an und legen Materialien bereit. Im Anschluss kümmern sie sich um die Wiederaufbereitung der Instrumente, führen eigenverantwortlich Hygienemaßnahmen im Operationssaal durch und füllen die Materialbestände auf. Auch die Wartung der medizinischen Apparate und die Dokumentation von Eingriffen fallen in ihr vielseitiges Aufgabenspektrum.

Zusätzlich zu der verantwortungsvollen Tätigkeit in den Operationssälen kommen Operationstechnische Angestellte in der Anästhesie, im Herzkatheterlabor, in der zentralen Patientenversorgung und den Ambulanzen zum Einsatz.

Informationen auf einen Blick

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Schulabschluss: Mittlerer Schulabschluss
  • Ausbildungsvergütung: Auf Anfrage
  • Bewerbungsfrist: 31.12. des Vorjahres
  • Ausbildungsbeginn: 01.08.2019
  • Freie Plätze: 4 bis 5
Details zur Ausbildung

Voraussetzung für die Ausbildung ist ein Mittlerer oder vergleichbarer Bildungsabschluss. Schülerinnen und Schüler mit einem Ersten allgemeinbildenden Abschluss benötigen eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung.

Das Rüstzeug für diesen anspruchsvollen Beruf erhalten die Operationstechnischen Assistenten/-innen mit einer Ausbildung an den Westküstenkliniken in Heide und Brunsbüttel und in der Berufsschule im BerufsBildungsZentrum Dithmarschen in Heide. In der dreijährigen Ausbildungszeit wechseln sich betriebliche und schulische Ausbildung blockweise ab. 1.600 Stunden theoretischer Unterricht und 3.000 Stunden praktische Ausbildung gewährleisten eine hohe fachliche Qualifikation für das zukünftige Berufsleben.

Zusätzlich werden alle Kenntnisse und Fertigkeiten praxisnah in der überbetrieblichen Ausbildung vertieft, die in der Akademie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein stattfindet.

Die Ausbildung endet nach erfolgreicher Prüfung vor der Ärztekammer Schleswig-Holstein mit einem staatlich anerkannten Abschluss. Staatlich geprüfte Operationstechnische Angestellte werden deutschlandweit nur in Schleswig-Holstein im dualen System ausgebildet. In allen anderen Bundesländern ist es eine schulische Ausbildung, die nur an bestimmten Berufsfachschulen gelernt werden kann.

Nach der bestandenen Prüfung sind Operationstechnische Angestellte perfekt gerüstet für den Einstieg in ein aussichtsreiches Berufsleben. Arbeiten können sie in allgemeinen Krankenhäusern, Fach- und Universitätskliniken, Facharztpraxen sowie ambulanten Operationszentren.

Auch Weiterbildungsmöglichkeiten sind reichlich vorhanden, zum Beispiel die Weiterbildung zum/zur Chirurgisch-technischen Assistenten/-in, die Fortbildung zum/zur Fachwirt/-in für Gesundheits- und Sozialwesen oder Fachkrankenschwester/-pfleger für Operations- und Endoskopiedienst. Aber auch ein Studium im Bereich Medizin oder Gesundheitsmanagement kann an die Ausbildung angeknüpft werden, sofern man die schulischen Voraussetzungen mitbringt.

Ihre Ansprechpartnerin

Voß
Ausbildungsmarketing
Birgit Voß
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